16. Oktober 2020 / 13:12 Uhr

Sein Traumtor im Video: Vorsfeldes Yannik Ehrhoff ist der Held der Woche

Sein Traumtor im Video: Vorsfeldes Yannik Ehrhoff ist der Held der Woche

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Held Ehrhoff
Was für ein Törchen: Yannik Ehrhoff erzielte es beim 5:0 gegen Isenbüttel für den SSV Vorsfelde. Schön, dass es davon ein Video gibt. © Roland Hermstein
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Mit einem 5:0 gegen den MTV Isenbüttel holte der SSV Vorsfelde seinen ersten Landesliga-Sieg der neuen Saison - auch dank Yannik Ehrhoff und seinem Traumtor zum 3:0. Der unhaltbare Schuss in den Winkel brachte dem Mittelfeldmann nun die Wahl zum SPORTBUZZER-Helden der Woche ein.

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Ein unhaltbares Ding: Beim 5:0-Derby-Erfolg des SSV Vorsfelde gegen den MTV Isenbüttel in der Fußball-Landesliga ließ Yannik Ehrhoff mit seinem Treffer zum 3:0 kurz vor der Pause viele Kinnladen runterklappen - ein Traumtor in den Giebel, das dem 20-Jährigen nun die Wahl zum SPORTBUZZER-Helden der Woche einbrachte.

"Ich hätte selbst nicht geglaubt, dass der reingeht", sagt Ehrhoff ehrlich. Nach einem Kopfballduell landete der Ball beim Mittelfeldspieler, der kurzerhand einen Isenbütteler Verteidiger aussteigen ließ, sich das Leder ein bisschen im Stil von Arjen Robben nach einem angetäuschten Schussversuch auf den rechten Fuß legte und abzog - für MTV-Keeper Jonas Loock war nichts zu machen, Ehrhoff knallte die Kugel unhaltbar in den Winkel.

Das Tor im Video: Gut getrickst und perfekt gezielt

SSV Vorsfelde Traumtor Ehrhoff

Ein toller Tag für den Vorsfelder. "Es war mein zweites Spiel nach einem Muskelfaserriss, vorher war ich sechs Wochen lang verletzt", erzählt Ehrhoff, für den es auch bei einem anderen Hobby vor allem auf Präzision ankommt: Der SSVer spielt mit Begeisterung Darts, "ich schaue auch die Turniere mit Freunden im Fernsehen an", so Ehrhoff. An der Scheibe "bin ich nicht der Beste, aber auch nicht der schlechteste Spieler", sagt der Vorsfelder mit einem Schmunzeln. "Ich treffe meist das, was ich möchte - aber zu TV-Auftritten bei Turnieren reicht's nicht."

Die erste Leidenschaft bleibt aber der Fußball - und dabei hat Ehrhoff in Vorsfelde nach Umwegen über den VfL Wolfsburg, den TSV Hehlingen sowie den VfB Fallersleben wieder sein Zuhause gefunden. An letzterer Station waren auch die Teamkollegen Marvin Kawurek, Canel Topsakal und Vinzent Mangione mit von der Partie, gemeinsam wechselte das Quartett in die Jugend des SSV. Mittlerweile spielen alle vier im Landesliga-Team.

Dort wird Teamgeist groß geschrieben. "Der ist gut, auch die Neuzugänge haben sich super integriert", freut sich der 20-Jährige. "Wir haben ja eine junge Truppe, da war es gut, auch einige erfahrenere Spieler wie Kevin Schulze dazu zu bekommen." Das bedeutet auch, dass der SSV eine schlagkräftige Truppe beisammen hat - "Wir haben die Klasse, wollen oben mitspielen", unterstreicht Ehrhoff, der aktuell eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement absolviert.

Er selbst hat vor allem ein Ziel: "Verletzungsfrei bleiben. Eine habe ich ja gerade hinter mir, das muss nicht nochmal sein", so Ehrhoff. "Und vielleicht kann ich noch das eine oder andere Tor beisteuern."