24. August 2020 / 15:00 Uhr

Seine letzte Station war Hannover 96: Dennis Aogo macht Schluss mit Fußball

Seine letzte Station war Hannover 96: Dennis Aogo macht Schluss mit Fußball

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Dennis Aogo spielte zuletzt bei Hannover 96, jetzt verkündete er sein Karriere-Ende auf Instagram.
Dennis Aogo spielte zuletzt bei Hannover 96, jetzt verkündete er sein Karriere-Ende auf Instagram. © Florian Petrow/Instagram
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Nach 16 Jahren als Profi hat Dennis Aogo seine Karriere beendet, sein letzter Klub war Hannover 96. "Meine Mannschaft in der Zukunft ist meine Familie", sagt der ehemalige Nationalspieler, der bald zum zweiten Mal Vater wird. 

Kurz vor Transferschluss im vergangenen Sommer hat sich Hannover 96 den ablösefreien Dennis Aogo geschnappt. Er sollte das Mittelfeld unter der Ex-Trainer Mirko Slomka stabilisieren. Das Engagement bei 96 war aber ein ziemliches Missverständnis: Ende Januar wurde der Aogo-Vertrag wieder aufgelöst.

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Seitdem war der 33-Jährige vereinslos, jetzt beendet er offiziell seine Fußballerkarriere: „Ich habe mich entschieden, meine Laufbahn als Spieler zu beenden“, schrieb er bei Instagram.

"Zeit für den nächsten Schritt"

Trotz der unglücklichen letzten Station blickt Aogo zufrieden auf seine Karriere, er postete ein Video mit Erinnerungen aus seinen 16 Profijahren. Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, sagte der zwölfmalige deutsche Nationalspieler.

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Aber „die Zeit für einen Schnitt und dann auch einen nächsten Schritt ist gekommen. Meine Mannschaft in der Zukunft ist meine Familie, unser zweiter Neuzugang ist unterwegs." Aogo lebt mit seiner Frau Ina in Berlin und erwartet das zweite gemeinsame Kind. "Wir können unsere Vorfreude kaum beschreiben", schrieb Aogo.

Nur vier Einsätze für Hannover 96

Der gebürtige Karlsruher kommt auf 257 Bundesliga-, zwölf Champions-League- und 22 Europa-League-Einsätze. Für 96 waren es vier Spiele, bis sein Vertrag wieder aufgelöst wurde.

"Wir haben ein langes, sehr gutes Gespräch miteinander geführt und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Vertragsauflösung sehr wahrscheinlich der beste Weg für alle Seiten ist", sagte Manager Gerhard Zuber damals. "Am Ende muss man sagen: Es hat vielleicht einfach nicht sollen sein", so Aogo.


Jetzt ist seine aktive Karriere Geschichte.