18. November 2021 / 09:57 Uhr

Selbst ein Bein gestellt: HC Elbflorenz verliert beim VfL Lübeck-Schwartau

Selbst ein Bein gestellt: HC Elbflorenz verliert beim VfL Lübeck-Schwartau

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Unzufrieden: Wieder einmal knickt die Göde-Truppe in der Schlussphase ein.
Unzufrieden: Wieder einmal knickt die Göde-Truppe in der Schlussphase ein. © Christian Modla
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Am Buß- und Bettag mussten die Handballer des HC Elbflorenz eine bittere Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Rico Göde verlor mit 27:29 beim VfL Lübeck-Schwartau.

Lübeck/Dresden. Nach dem Remis in Ludwigshafen haben die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz beim VfL Lübeck-Schwartau eine bittere Pleite kassiert. Die Dresdner unterlagen den Nordlichtern am Mittwochabend vor rund 1300 Zuschauern mit 27:29 (15:14). Mit der fünften Niederlage im zehnten Spiel rutscht der HCE auf den 16. Tabellenplatz. Bereits am Sonntag geht es zum Abschluss der englischen Woche daheim gegen den HSC Coburg weiter. Dann wollen die Gastgeber möglichst die Punkte daheim behalten.

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Elbflorenz verzweifelt am VfL-Torhüter

Einmal mehr stellten sich die Schützlinge von Trainer Rico Göde mit einer schwachen Endkampfgestaltung selbst ein Bein. Nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit konnten die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte auf 17:14 (33.) wegziehen. Bis zur 45. Minute (23:20) hielten sie den Drei-Tore-Vorsprung. Aber sie versäumten es in dieser Phase, aus den technischen Fehlern der Gastgeber Kapital zu schlagen und ihr Polster weiter auszubauen.

So kämpften sich die Schwartauer anschließend Tor um Tor heran. Im Positionsangriff fiel den HCE-Akteuren nicht mehr wirklich viel ein und der in der zweiten Halbzeit für Dennis Klockmann eingewechselte VfL-Torhüter Nils Conrad lief nun zu großer Form auf. Bis zum 24:24 (52.) war trotzdem noch alles möglich. Doch in der Crunchtime erwiesen sich die Hausherren dann als nervenstärker und treffsicherer.


Immer wieder scheiterten die Dresdner am Lübecker Schlussmann und auf der anderen Seite konnte die HCE-Abwehr den niederländischen Rückraumschützen Niels Versteijnen nicht mehr stoppen. Die letzten und entscheidenden drei Tore gingen auf sein Konto. Die Göde-Männer schlichen letztlich enttäuscht von der Platte und mussten die Heimreise mit leeren Händen antreten.