10. September 2019 / 17:27 Uhr

Selin Topatar eiskalt: VfB holt ersten Punkt

Selin Topatar eiskalt: VfB holt ersten Punkt

Christian Meyer
Peiner Allgemeine Zeitung
Sie bescherte dem VfB Peine den ersten Punkt: Selin Topatar (grün) traf spät noch zum 1:1 gegen Helmstedt/Barmke II.
Sie bescherte dem VfB Peine den ersten Punkt: Selin Topatar (grün) traf spät noch zum 1:1 gegen Helmstedt/Barmke II. © Foto: Isabell Massel
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Selin Topatar hat den neuformierten Bezirksliga-Fußballerinnen des VfB Peine den ersten Punktgewinn nach dem Landesliga-Abstieg beschert. Torabschluss nach nur drei Pässen: Fünf Minuten vor Abpfiff schoss sie den VfB mit einem Blitzangriff zum 1:1-Ausgleich gegen die SG Helmstedt/Barmke II. 

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Deftige Niederlagen kassierten dagegen Teutonia Groß Lafferde und die SG Vechelde/Woltorf.

VfB Peine – SG Helmstedt/Barmke II 1:1 (0:1). Die Peinerinnen belohnten sich für ihre Leistungssteigerung in Hälfte zwei noch mit dem späten Ausgleich. Flach mit dem Außenrist erzielte Youngster Selin Topatar das 1:1 (85.). „Das war ziemlich eiskalt“, stellte VfB-Trainer Dave Stets erfreut fest. Insgesamt hatte er ein Spiel auf Augenhöhe gesehen. Dass der VfB noch zumindest einen Punkt holte, habe auch an Keeperin Natascha Rother gelegen. Sie bügelte ihren Patzer beim 0:1 (21.) in Halbzeit zwei mit mehreren starken Paraden aus. „Toll, wie sie nach dem Gegentor so stark zurückgekommen ist“, lobte Stets, der zudem mit Innenverteidigerin Jennifer Lux sehr zufrieden war. „Sie hat einen richtig guten Job gemacht.“

Tore: 0:1 Langbecker (21.), 1:1 Topatar (86.).

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SG Vechelde/Woltorf – VfL Bienrode 2:8 (1:6). Für eine rabenschwarze erste Hälfte wurde die SG mit einer Rekord-Niederlage bestraft. „In der ersten Halbzeit haben wir überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Die Pässe kamen nicht an, wir haben keine Körpersprache gezeigt“, schimpfte SG-Trainer Thomas Papendorf. Die Folge: Ein aussichtsloser 1:6-Rückstand und ein Kabinen-Donnerwetter. Jenes schien allerdings gewirkt zu haben. In der zweiten Hälfte steigerte sich die SG, gewann deutlich mehr Zweikämpfe und erspielte sich eine Vielzahl an Chancen. Doch nur Torjägerin Franziska Grabinski traf noch. „Dennoch: Auf die zweite Hälfte können wir aufbauen“, sagte Papendorf. Mit gleich vier Toren führte Nadine Fastnacht Bienrode zum Kantersieg. „Die kannst du einfach nicht halten“, erkannte Papendorf den Top-Auftritt der VfL-Torjägerin an, die mit nun sieben Toren nur noch ein Tor hinter der Führenden der Torjäger-Wertung liegt: Das bleibt allerdings Vecheldes Franziska Grabinski.

Tore: 0:1, 0:2 Fastnacht (2., 8.), 0:3 Ablass (17.), 0:4 Fastnacht (23.), 1:4 Grabinski (30.), 1:5 Stoschek (31.), 1:6 Fastnacht (35.), 2:6 Grabinski (47.), 2:7 Reupke (68.), 2:8 Stoschek (79.).

Teutonia Groß Lafferde – SG Hillerse/Leiferde 1:6 (1:0). Nach einer schmeichelhaften Pausen-Führung fingen sich die Groß Lafferderinnen noch eine deutliche Klatsche. „Wir haben nicht mit einem so starken Gegner gerechnet“, räumte Teutonia-Trainer Steffen Nebe ein. Die Gäste hätten ein sehr sicheres Pass-Spiel aufgezogen und seine Mannschaft viel laufen lassen. Sein Team sei dagegen nicht in die Zweikämpfe gekommen. „Das war nur Begleitschutz, wir waren zu weit weg von den Gegenspielerinnen“, monierte Nebe.

Dennoch glückte seinem Team nach einer schönen Kombination die Pausenführung durch Lisa Voß (20.). Doch nach dem Seitenwechsel sei die Teutonia nicht einmal mehr gefährlich vor das Tor des Gegners gekommen. „Das war eine Halbzeit völlig zum Vergessen“, ärgerte sich Nebe.

Tore: 1:0 Voß (20.), 1:1 Rösler (47.), 1:2 Laudien (50.), 1:3 Sonntag (54.), 1:4 Laudien (58.), 1:5 Reich (66.), 1:6 Eigentor (75.).

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