03. November 2019 / 16:26 Uhr

Sensationelles Pajor-Comeback beim 8:0-Sieg der VfL-Frauen

Sensationelles Pajor-Comeback beim 8:0-Sieg der VfL-Frauen

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ewa Pajor ist wieder da: Die Polin war beim Comeback an vier Toren des VfL Wolfsburg beteiligt.
Ewa Pajor ist wieder da: Die Polin war beim Comeback an vier Toren des VfL Wolfsburg beteiligt. © Roland Hermstein
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Was für ein Comeback! Erstmals nach ihren Knieproblemen kam Ewa Pajor beim VfL Wolfsburg wieder zum Einsatz - und brauchte nur 45 Minuten, um beim 8:0-Erfolg in Freiburg die überragende Spielerin zu werden.

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Perfektes Blitz-Comeback! Beim 8:0-Auswärtserfolg des VfL Wolfsburg in Freiburg meldete sich Torjägerin Ewa Pajor stark zurück. Mitte Oktober hatte der VfL bekanntgegeben, dass die Polin aufgrund anhaltender Kniebeschwerden auf unbestimmte Zeit pausieren muss. Jetzt folgte das überraschend schnelle Startelf-Comeback - und die 22-Jährige demonstrierte, warum sie so wertvoll für den Double-Sieger ist, war an vier von fünf Toren vor der Pause direkt beteiligt: Erst bereitete sie das 1:0 von Zsanett Jakabfi in der neunten Minute vor, dann erzielte sie selbst in der 22. und 27. Minute einen Doppelpack. Nachdem Pernille Harder einen Foulelfmeter verwandelt hatte (SC-Spielführerin Rebecca Knaak hatte Noelle Maritz gefoult), legte ihr Pajor auch noch das 5:0 auf.

Neben Pajor waren im Vergleich zum 1:0-Erfolg bei Twente Enschede auch Felicitas Rauch, Lena Goeßling und Sara Gunnarsdottir in die Startelf gerückt. Der VfL agierte souverän, bei der gefährlichsten Freiburger Szene landerte der Ball zwar im Tor, der Treffer wurde aber wegen Abseits aberkannt.

In der zweiten Halbzeit verlor das Duell dann ohne Pajor (für sie kam Kristine Minde) etwas an Tempo. Harder, Gunnarsdottir (jeweils nach Maritz-Vorlage) und Ingrid Engen (mit ihrem ersten VfL-Tor) schraubten das Ergebnis spät in die Höhe. Erfreulich: Neben Pajor kam auch Alexandra Popp nach Außenbandriss im Sprunggelenk zu einem überraschend schnellen Comeback, die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft wurde in der 70. Minute eingewechselt.

SC: Frohms - Megroz, Kirchberger, Knaak, Stegemann - Müller (81. Vojtekova), Minge, Beck, Bühl - Starke (76. Wieder), Lotzen (90. Hegenauer).

VfL: Lindahl - Maritz, Doorsoun, Goeßling (65. Wedemeyer), Bloodworth, Rauch - Engen, Harder, Gunnarsdottir - Pajor (46. Minde), Jakabfi (70. Popp).

Tore: 0:1 (9.) Jakabfi, 0:2 (22.) Pajor, 0:3 (27.) Pajor, 0:4 (36.) Harder (Foulelfmeter), 0:5 (45.+1) Harder, 0:6 (80.) Harder, 0:7 (87.) Gunnarsdottir, 0:8 (90.+3) Engen.

Schiedsrichterin: Appelmann (Alzey).

Zuschauer: 1200.

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