17. September 2018 / 17:50 Uhr

Sexismus? Serena Williams fühlt sich nach US-Open-Finale weiter unfair behandelt

Sexismus? Serena Williams fühlt sich nach US-Open-Finale weiter unfair behandelt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Serena Williams legte sich im Finale der US Open mit dem Stuhlschiedsrichter an.
Serena Williams legte sich im Finale der US Open mit dem Stuhlschiedsrichter an. © imago/UPI Photo
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Die ehemalige Weltranglistenerste Serena Williams ist nach der Niederlage im Finale der US Open und dem heftigen Streit mit Stuhlschiedsrichter Carlos Ramos auch eine Woche danach noch stocksauer.

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Tennis-Star Serena Williams fühlt sich auch eine gute Woche nach ihrem skandalösen US-Open-Finale ungerecht behandelt und beharrt auf ihrem Standpunkt. In einem Interview mit der australischen Fernsehsendung „The Project“ bestritt die US-Amerikanerin erneut, Tipps von ihrem Coach bekommen zu haben und wiederholte ihren Vorwurf des Sexismus. „Ich verstehe es nicht“, sagte die frühere Nummer eins der Tennis-Welt. „Als Frau sollte man sich wenigstens halb so viel erlauben können wie ein Mann.“

Internationale Pressestimmen zum Ausraster von Serena Williams im Finale der US Open.

Nach Ansicht des „Mirror“ aus England kam Williams’ Schiri-Schelte einem „Zusammenbruch“ gleich. Zur Galerie
Nach Ansicht des „Mirror“ aus England kam Williams’ Schiri-Schelte einem „Zusammenbruch“ gleich. ©
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Schiedsrichter Ramos als Dieb bezeichnet

Bei ihrer Endspiel-Niederlage gegen die Japanerin Naomi Osaka war Serena Williams dreimal verwarnt worden und hatte einen Spielabzug zum 3:5 im zweiten Satz erhalten. Zuvor hatte die 36-Jährige den Schiedsrichter Carlos Ramos als Dieb bezeichnet und anschließend beklagt, er hätte für diesen Ausdruck noch nie einen Mann bestraft.

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Die erste Verwarnung hatte Serena Williams im Endspiel bekommen, weil ihr Trainer Patrick Mouratoglou von der Tribüne aus Zeichen gegeben hatte. Dies ist verboten, unabhängig davon, dass Williams die Signale nach eigener Aussage gar nicht mitbekommen hatte. „Wir haben keine Zeichen gehabt“, sagte Williams erneut.

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