13. Oktober 2019 / 23:10 Uhr

Löw erklärt Verletzung von DFB-Star Serge Gnabry: "Fühlte sich im Abschlusstraining nicht frei"

Löw erklärt Verletzung von DFB-Star Serge Gnabry: "Fühlte sich im Abschlusstraining nicht frei"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Serge Gnabry hat sich vor dem Länderspiel gegen Estland verletzt. Der Star des FC Bayern fehlt dem DFB.
Serge Gnabry hat sich vor dem Länderspiel gegen Estland verletzt. Der Star des FC Bayern fehlt dem DFB. © Getty
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Mit Serge Gnabry fehlt dem DFB-Team der aktuell formstärkste Akteur im EM-Qualifikationsspiel gegen Estland. Laut Bundestrainer Joachim Löw verletzte der Star des FC Bayern sich schon im Testspiel gegen Argentinien in der Woche. Die Probleme seien aber nicht gravierend.

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Sein Ausfall wiegt schwer: Die deutsche Nationalmannschaft muss im EM-Qualifikationsspiel am Sonntagabend gegen Estland, das die deutsche Mannschaft mit 3:0 gewinnen konnte, auf Serge Gnabry verzichten. Der Star des FC Bayern München fällt laut DFB offiziell wegen "muskulären Problemen" aus. Der 24-Jährige war in den vergangenen Wochen in überragender Verfassung - nicht nur beim DFB, sondern auch beim FCB, wo er unter anderem beim 7:2 gegen Tottenham überragte. Vor dem Anpfiff gegen Estland äußerte sich Bundestrainer Joachim Löw über den Zustand Gnabrys.

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Joachim Löw: Serge Gnabry hatte schon gegen Argentinien Probleme

"Er hatte schon nach dem Spiel gegen Argentinien Probleme", erklärte Löw bei RTL mit Blick auf das 2:2 im Freundschaftsspiel unter der Woche, als Gnabry das 1:0 erzielte. "Er hat danach zwei Tage nur Lauftraining gemacht." Der Ausfall des zuletzt besten DFB-Spielers wiegt schwer. Löw: "Er war eingespielt, kannte die Wege und war torgefährlich." Der Bundestrainer hatte dem Rechtsaußen zuletzt sogar eine Stammplatzgarantie ausgestellt.

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Die Probleme aus dem Argentinien-Spiel hätten Gnabry im Abschlusstraining am Samstag wieder eingeholt, erklärte Löw. "Er hat gesagt, er fühlt sich nicht frei und spürt noch etwas." Es handle sich aber nicht um ein "strukturelles Problem", sagte der Bundestrainer, der Gnabry als 18-Jährigen eigenen Aussagen zufolge bereits vor der WM 2014 auf dem Zettel hatte, aufgrund einer Verletzung aber auf den damaligen Youngster des FC Arsenal verzichtete.

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In der Startelf gegen Estland wurde Gnabry von Marco Reus, Kai Havertz und Luca Waldschmidt ersetzt. "Sie sollen sich offensiv abwechseln. Waldschmidt macht einen guten Eindruck, auch Reus soll mal reinstoßen. Waldschmidt soll die zwei, drei Innenverteidiger binden. Kai ist torgefährlich, er soll auf der 8 und der 10 seine Technik auf engem Raum und Torgefahr zeigen", sagte Löw. Ob Gnabry für die anstehenden Spiele des FC Bayern in Bundesliga und Champions League wieder fit ist, wurde zunächst nicht bekannt.