02. Juni 2022 / 13:00 Uhr

Serge Gnabry mauert bei Zukunftsfragen - Appell an Robert Lewandowski und den FC Bayern

Serge Gnabry mauert bei Zukunftsfragen - Appell an Robert Lewandowski und den FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Serge Gnabry (l.) spielt seit 2018 gemeinsam mit Robert Lewandowski beim FC Bayern.
Serge Gnabry (l.) spielt seit 2018 gemeinsam mit Robert Lewandowski beim FC Bayern. © Getty Images
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Serge Gnabry verweigert im Camp der deutschen Nationalmannschaft jeglichen Kommentar zu seiner eigenen Zukunft. Dafür spricht der Star des FC Bayern über seinen abwanderungswilligen Klubkollegen Robert Lewandowski - und appelliert an den Stürmer und den Verein.

Serge Gnabry hat bei Fragen nach seiner persönlichen Zukunftsplanung gemauert und versucht, die Debatte zumindest während seiner Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft im Keim zu ersticken. "Zu meiner eigenen Vertragssituation will ich mich hier nicht äußern. Deswegen dazu bitte hier keine weiteren Fragen mehr", sagte der Flügelspieler, dessen Vertrag beim FC Bayern im kommenden Sommer ausläuft, auf der DFB-PK am Donnerstag. Immerhin betonte der 26-Jährige, dass generell "viele Dinge eine Rolle spielen, um sich wohlzufühlen" und wirtschaftliche Erwägungen allein keine Rolle spielen. Einen Kommentar zum von den Münchnern umworbenen Sadio Mane, der auch Gnabrys Position ausfüllen kann, verweigerte der Stürmer ebenfalls.

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Gnabry und die Bayern konnten sich bislang nicht auf eine langfristige Zusammenarbeit einigen. Auch ein Abgang des Nationalspielers noch in diesem Sommer scheint möglich. Gleiches gilt für Robert Lewandowski - wobei sich der Weltfußballer mit Blick auf seine Zukunft weitaus offensiver äußert. Zuletzt hatte der Bundesliga-Torschützenkönig mit dem deutschen Rekordmeister gebrochen und erklärt, dass er den Verein verlassen wolle. Auch Gnabry hat diese Entwicklungen verfolgt. Er appelliert an den polnischen Nationalstürmer und auch den Klub, die öffentliche Debatte zu beenden.

"Es ist aus meiner Sicht ein bisschen schade, wie es hin- und hergeht", meinte Gnabry. Er spreche als "Mitspieler und Teil des Vereins" und führte weiter aus: "Ich hoffe, dass da irgendwie noch eine friedliche Einigung stattfinden wird." Lewandowski wird vom FC Barcelona umworben. Die Bayern pochen auf die Erfüllung des bis 2023 gültigen Vertrages.