12. Oktober 2019 / 17:45 Uhr

Bundestrainer Joachim Löw mit überraschender Aussage: Ich wollte Serge Gnabry für die WM 2014 nominieren

Bundestrainer Joachim Löw mit überraschender Aussage: Ich wollte Serge Gnabry für die WM 2014 nominieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Serge Gnabry hat sich unter Bundestrainer Joachim Löw in den vergangenen Monaten zum vielleicht wichitgsten Spieler der Nationalmannschaft entwickelt. Fast hätte er schon als junges Arsenal-Talent (r.) im DFB-Team debütiert - kurz vor der WM 2014.
Serge Gnabry hat sich unter Bundestrainer Joachim Löw in den vergangenen Monaten zum vielleicht wichitgsten Spieler der Nationalmannschaft entwickelt. Fast hätte er schon als junges Arsenal-Talent (r.) im DFB-Team debütiert - kurz vor der WM 2014. © imago images/Bernd König/Paul Marriott
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Serge Gnabry stand schon 2014 auf dem Sprung in die Nationalmannschaft und wäre beinahe Weltmeister geworden. Bundestrainer Joachim Löw verrät überraschende Interna über den Shootingstar des FC Bayern.

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Wäre Serge Gnabry vom Verletzungspech verschont geblieben, hätte er sich schon als 18-Jähriger Weltmeister nennen können. Wie Joachim Löw auf der Pressekonferenz am Samstag vor dem EM-Qualifikationsspiel einen Tag später in Tallin gegen Estland verriet, wollte er den Shootingstar des deutschen Fußballs 2014 in den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Brasilien berufen. "Obwohl Gnabry erst 18 Jahre alt war, wollte ich ihn 2014 mit zur WM nehmen", sagte der Bundestrainer.

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Er habe den Teenager, der damals beim FC Arsenal unter Vertrag stand, "zwei-, dreimal gesehen" und sei beeindruckt gewesen. Zudem hätten ihm unter anderem Mesut Özil und Per Mertesacker, die damals alle bei den Londonern spielten und die WM am Ende mit dem DFB-Team gewannen, dazu geraten, bei Gnabry genau hinzuschauen. Im Mai 2014 verletzte sich der so Hochgelobte jedoch am Knie und fiel monatelang aus. Löw zögerte anschließend bei einer möglichen Nominierung und berief den heutigen Star des FC Bayern, der sich bei Arsenal nicht hatte durchsetzen können, erst nach der EM 2016 erstmals ins Aufgebot.

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Bei seinem Debüt am 11. November 2016 im WM-Qualifikationsspiel in San Marino gelangen Gnabry auf Anhieb drei Tore. Die aus deutsche Sicht enttäuschende Weltmeisterschaft 2018 verpasste der Flügelstürmer dann aber erneut. Immer wieder hatte er mit Verletzungen zu kämpfen, vor dem Turnier erlitt er einen Muskelbündelriss. Seitdem geht es für den 24-Jährigen jedoch stetig bergauf. In inzwischen elf Länderspielen brachte er zehn Tore zu Stande, Löw erteilte ihm unlängst eine Stammplatz-Garantie für das DFB-Team. Der Bundestrainer am Samstag: "Er hat alle Veranlagungen, um auf allerhöchstem Niveau zu spielen. Wenn er fit ist, muss er auf dem Platz stehen."

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