19. November 2020 / 19:54 Uhr

Geldgeber wollen wegen Corona Milliarden in Serie A investieren – "Machen und nicht rumreden"

Geldgeber wollen wegen Corona Milliarden in Serie A investieren – "Machen und nicht rumreden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Corona-Pandemie setzt der Serie stark zu.
Die Corona-Pandemie setzt der Serie stark zu. © imago/LaPresse/Montage
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Der italienischen Serie A steht ein Geldregen bevor. Investoren wollen die Corona-Schäden der Klubs mit einem Millardenbetrag auffangen. Dafür werden sie an den Verkaufsrechten der Liga beteiligt. Der Deal muss noch finalisiert werden.

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Mit einer Finanzspritze soll der von der Corona-Krise schwer getroffenen italienischen Serie A finanziell geholfen werden. Dafür stimmten die Vereine der Fußball-Liga am Donnerstag in Rom. "Heute haben wir eine Einigung gefunden und über Finanzierungsvorschläge verhandelt, aber es ist noch nichts beendet", sagte Serie-A-Präsident Paolo Dal Pino vor Medienvertretern.

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Er bedankte sich bei den Geldgebern, bestehend aus Private Equity Funds, die rund 1,7 Milliarden Euro investieren wollten. Im Gegenzug erhielten sie zehn Prozent der Gesellschaft, die die Verkaufsrechte der Liga vertreibt. Unterschrieben sei allerdings noch nichts, erklärte Dal Pino.

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Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben dem italienischen Fußball finanzielle und wirtschaftliche Schwierigkeiten bereitet. Die Auswirkungen auf die Klubs beliefen sich im dreistelligen Millionenbereich. "Aber das Wichtigste ist: machen und nicht rumreden", forderte der Serie-A-Präsident.