21. Oktober 2019 / 17:27 Uhr

Serie ausgebaut: TSV Mühlenfeld seit zehn Spielen ungeschlagen und erobert die Tabellenspitze!

Serie ausgebaut: TSV Mühlenfeld seit zehn Spielen ungeschlagen und erobert die Tabellenspitze!

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Spieler des TSV Mühlenfeld bejubeln einen Treffer.
Die Spieler des TSV Mühlenfeld bejubeln einen Treffer. © Christian Hanke
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Zwar kassierte der TSV Mühlenfeld nach langer Zeit mal wieder ein Gegentor, doch das sollte den 3:1-Sieg beim TSV Okel nicht verhindern. Auch eine unnötige gelb-rote Karte für die Mühlenfelder steckte das Team gut weg.

Die eine Serie ist zu Ende gegangen, die andere hat weiter Bestand: Nach 498 Minuten hat der TSV Mühlenfeld in der Bezirksliga 1 wieder ein Gegentor hinnehmen müssen, doch der Treffer von Marvin Zwiebler für den TSV Okel war für den Neustädter Klub nicht mehr als ein Schönheitsfehler. Die Mannschaft von Trainer Mario Pohl feierte beim Aufsteiger einen 3:1 (2:0)-Sieg, ist mittlerweile seit zehn Partien ungeschlagen – und die Tabelle würde sie sich am liebsten einrahmen: Die Mühlenfelder sind jetzt Spitzenreiter.

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Beim Höhenflug an einem trüben Herbsttag setzte Pohls Elf viele Farbtupfer in einem Spiel, an dem der Trainer wenig auszusetzen hatte. „Das war sehr souverän, ohne Hektik“, sagte er. „Nur in der Schlussphase sind wir ins Rotieren geraten. Da haben wir ziemlich unter Dampf gestanden.“ Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste jedoch bereits mit 3:0. Vor der Pause hatte der starke Niklas Pohl die Treffer von Justin Drechsler (18.) und Patrick Mesenbring (41.) vorbereitet; per Elfmeter legte Mesenbring, der selbst gefoult worden war, nach einer Stunde nach.

Das sind die Bilder der Saison 2019/20 in Hannovers Amateurfußball

Harte Landung: Sarstedts Torschütze zum 3:1, Christian Schäfer, prallt hart auf den Boden.  Zur Galerie
Harte Landung: Sarstedts Torschütze zum 3:1, Christian Schäfer, prallt hart auf den Boden.  ©
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Gelb-Rot wegen Zeitspiels

Nachdem Zwiebler (80.) verkürzt hatte, mussten die Mühlenfelder die verbleibende Zeit mit einem Mann weniger überstehen. Der Aufforderung des Schiedsrichters, den Platz auf dem kürzesten Weg zu verlassen, war Mesenbring bei seiner Auswechslung nicht nachgekommen – der bereits verwarnte Torjäger sah Gelb-Rot. In Unterzahl gelang es den Gästen kaum noch, für Entlastung zu sorgen – doch die alles nach vorn werfenden Okeler kamen nicht mehr heran.

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Ob die Mühlenfelder ein Aufstiegskandidat sind, können sie jetzt in zwei englischen Wochen zeigen. Vier Partien in 13 Tagen stehen für sie auf dem Programm. Am heutigen Dienstag (20 Uhr) bekommen sie im Nachholspiel beim TSV Wetschen die Chance, den nächsten Schritt zur Herbstmeisterschaft zu machen.