29. November 2021 / 08:13 Uhr

Serie gerissen: Dresdner Eislöwen verlieren knapp beim EHC Freiburg

Serie gerissen: Dresdner Eislöwen verlieren knapp beim EHC Freiburg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann sah in Freiburg ein bis zur Schlusssirene sehr spannendes Zweitliga-Spiel, doch sein Team verlor es.
Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann sah in Freiburg ein bis zur Schlusssirene sehr spannendes Zweitliga-Spiel, doch sein Team verlor es. © Steffen Manig
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Die Dresdner Eislöwen haben das Auswärtsspiel beim EHC Freiburg knapp verloren. Mit 1:2 mussten sich die Blau-Weißen am Sonntagabend geschlagen geben. Es ist die erste Niederlage nach vier Siegen in Folge.

Freiburg/Dresden. Nach vier Siegen in Folge ist die Erfolgsserie der Dresdner Eislöwen in der DEL 2 gerissen. Nachdem sich die Elbestädter noch am Freitag im Top-Spiel gegen Favorit Frankfurt mit 4:2 behauptet hatten, mussten sie sich am Sonntag bei den Wölfen Freiburg knapp mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:1) geschlagen geben. Schon das Heimspiel hatten die Blau-Weißen gegen das Team des Ex-Dresdners Robert Hoffmann mit einem Tor Unterschied (3:4) verloren.

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Puck wollte nicht über die Linie

„Wir haben die ersten sechs, sieben Minuten zu passiv gespielt. Ab der zehnten Minute sind wir besser reingekommen, aber Freiburg hat es uns sehr schwer gemacht. Sie haben eng ums Tor gespielt, hatten einen guten Keeper und wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Es war ein sehr enges Spiel, Kompliment an Freiburg! Sie haben sehr diszipliniert und strukturiert gespielt. Wir haben alles probiert, aber wir haben verloren und müssen das so hinnehmen“, erklärte Eislöwen-Coach Andreas Brockmann nach der Partie.

Die 902 Zuschauer erlebten ein torloses erstes Drittel. Beide Torhüter – Luis Benzing bei Freiburg und Yanick Schwendener im Gehäuse der Blau-Weißen – machten einen super Job. Zu Beginn des Mitteldrittels konnten die Hausherren dann den Führungstreffer erzielen. Scott Allen schloss einen Konter per Handgelenksschuss zum 1:0 (25.) ab. Anschließend erarbeiteten sich auch die Eislöwen einige gute Möglichkeiten, aber Benzing ließ sich nicht überwinden.


Im dritten Abschnitt gaben die Brockmann-Männer noch mehr Gas und belohnten sich zunächst. Nach Vorarbeit von Jordan Knackstedt kam Johan Porsberger frei zum Schuss und machte das 1:1 (46.). Nach einem Fehler in den Dresdner Reihen startete in der 54. Minute Tyson McLellan ein Solo und passte zu seinem Kollegen Marc Wittfoth, der Schwendener keine Chance ließ und das 2:1 für die Breisgauer markierte. Am Ende rettete Schwendener sein Team mehrfach vor einer höheren Niederlage. In den letzten Sekunden versuchten die Eislöwen noch mal alles, aber der Puck wollte nicht über die Linie gehen.