27. September 2019 / 16:19 Uhr

Treue Seele: Elisa Ruden ist auf Dauertournee für den Heimatverein

Treue Seele: Elisa Ruden ist auf Dauertournee für den Heimatverein

Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Elisa Ruden (hi.li.) formt an der Seite ihrer Trainerkollegen seit Langem Tischtennis-Talente beim Ludwigsfelder TTC. 
Elisa Ruden (hi.li.) formt an der Seite ihrer Trainerkollegen seit Langem Tischtennis-Talente beim Ludwigsfelder TTC.  © privat
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Tischtennis: Jugendwartin Elisa Ruden gehört beim Ludwigsfelder TTC zu den tragenden Säulen des Vereins.

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Am Wochenende wird Elisa Ruden wieder im Einsatz sein, bei den Kreismeisterschaften, in Sperenberg wird sie mit dem Jugend-Ensemble des Ludwigsfelder TTC um Medaillen kämpfen: Coachen, betreuen, organisatorische Fragen klären, mitleiden, motivieren und anfeuern – das Aufgabenfeld ist umfangreich und trotz aller Arbeit eine Win-win-Situation. „Klar gibt es da einiges zu tun“, sagt Elisa Ruden, „aber mir macht es auch eine Menge Spaß, die Kinder auf ihrem sportlichen Weg zu begleiten und für sie da zu sein, besonders bei Niederlagen, aber auch bei Siegen.“

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Sie haben viele Siege gefeiert in den vergangenen Jahren beim Ludwigsfelder Tisch-Tennis-Club und dass sich die Nachwuchs-Abteilung als eine der führenden Talentschmieden des Landes Brandenburg etabliert hat, ist auch maßgeblich Elisa Rudens Verdienst, die sich an der Seite ihrer Mitstreiter wie Trainerlegende Hans-Jürgen Butze als Übungs- und seit 2018 als Jugendwartin engagiert. Das weiß man auch beim Verein zu schätzen. „Sie ist jung und hat einen sehr guten Draht zum Nachwuchs“, lobt LTTC-Chef Falk Zimmermann. „Auch fachlich ist Elisa als C-Trainerin sehr gut ausgebildet und außerdem gut vernetzt im Landesverband durch langjährige Aktivitäten sowohl als Spielerin als auch als Trainerin.“ Dazu kommt enormes Pflichtgefühl für den Heimat- und Herzensverein: „Sie ist sehr zuverlässig, strukturiert und für Neues offen“, sagt Vorstandsmitglied Heiko Fuhrmann, „dazu ist sie pädagogisch gebildet, herzlich, immer positiv und kann Leute mitreißen.“

Begonnen hatte alles 2011, als die Ludwigsfelderin als Jugendtrainerin ihre ersten Schritte machte – die auch bei der beruflichen Weichenstellung halfen. „Ich bin als Kind beim LTTC selbst in den Genuss des Nachwuchstrainings gekommen und fand es schon immer toll, dass sich meine damaligen Trainer für uns Kinder Zeit genommen haben“, erinnert sich die 26-Jährige, „ich wollte dem Verein quasi etwas zurückgeben und habe schnell gemerkt, dass ich mit Kindern sehr gut arbeiten kann und möchte. Ich habe aufgrund dessen dann 2012 mein Studium als Grundschullehrerin begonnen. Das Kindertraining hat mir dabei geholfen, meine Berufung zu finden.“ Seitdem pendelt sie zwischen den beruflichen und ehrenamtlichen Aufgabengebieten und Einsatzorten wie ein Tischtennisball zwischen zwei Schlägern.

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Der HSV Wildau (weiße Trikots) erkämpfte ein Remis bei der HSG Ahrensdrof/Schenkenhorst. © Julius Frick/dpa
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Zu den Hauptaufgaben im Alltag gehört die Organisation der Übungseinheiten und auch Trainingslager: Vor dem Saisonstart hatte sich der Nachwuchs beispielsweise im August mehrere Tage in einem Camp in der Autobauerstadt gezielt auf die Spielzeit vorbereitet. Inzwischen läuft der Ligabetrieb wieder, der LTTC startet mit zwei Mannschaften auf Landesebene und einem Team in der Kreisliga. Elisa Ruden setzt mit ihren Trainerkollegen Benjamin Ziege, Hans-Jürgen Butze, Marwin Lange, Birgit Ladewig und Willy Kuhn ihre Langzeittournee mit den Nachwuchsteams zwischen Prignitz und Fläming fort. Sie gehört trotz ihrer jungen Jahre zu den tragenden Säulen eines Vereins, ohne die diese Gebilde in kürzester Zeit zusammenbrechen würden.

Elisa Ruden möchte sich noch lange beim Ludwigsfelder TTC einbringen

Die Chancen stehen gut, dass sie beim LTTC in Zeiten, in der beruflich Veränderungen auch oft einen Regions-Wechseln nach sich ziehen, noch lange auf Elisa Rudens Hilfe zählen können. „Wir sind sehr froh, dass sie wahrscheinlich mittel- bis langfristig durch ihr Lehramt in der Nähe bei uns bleiben kann und wir damit Sicherheit bei der Durchführung des Nachwuchstrainings haben“, sagt Falk Zimmermann. Das wünscht sich auch Elisa Ruden: „Ich hoffe, dass ich und wir gemeinsam in Zukunft weiter einen Beitrag zur Ludwigsfelder Vereinslandschaft leisten können, dass wir weiterhin diese familiäre Atmosphäre beibehalten, damit dieses Gefühl von Zusammenhalt und Gemeinschaft auch von zukünftigen Generationen empfunden wird. Die Nachwuchsarbeit wollen wir natürlich weiterhin positiv voranbringen.“

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