23. Februar 2019 / 21:09 Uhr

Serien, Aufstiegsdruck und Ausblick: Die Erkenntnisse für Union Berlin

Serien, Aufstiegsdruck und Ausblick: Die Erkenntnisse für Union Berlin

dpa
Union Berlins Manuel Schmiedebach (3.v.l.) sah in der Partie gegen Arminia Bielefeld die Gelbe Karte.
Union Berlins Manuel Schmiedebach (3.v.l.) sah in der Partie gegen Arminia Bielefeld die Gelbe Karte. © Andreas Gora/dpa
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2. Bundesliga: Zum wiederholten Male lässt der 1. FC Union im Aufstiegsrennen der 2. Liga eine Führung ungenutzt. Nach dem 1:1 gegen Bielefeld und Ex-Coach Neuhaus geht es nun zu einem Verfolger.

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Die positive Bilanz gegen seinen Ex-Club ließ Uwe Neuhaus schmunzeln. Zum dritten Mal kehrte der frühere Aufstiegstrainer in einem Spiel der 2. Bundesliga als Coach eines anderen Vereins ins "Stadion An der Alten Försterei" zurück, zum dritten Mal konnten die Köpenicker nicht gewinnen.

"Fest steht, dass ich immer was mitnehme - und wenn es meine Frau ist", scherzte der 59-Jährige nach dem 1:1 mit Arminia Bielefeld am Freitagabend. In seiner Zeit bei den Eisernen von 2007 bis 2014 lernte er seine Frau Britta, die damals bei Union arbeitete, kennen. Die weiteren Erkenntnisse des Auftakts des 23. Spieltags.

In Bildern: Die Marktwerte vom 1. FC Union Berlin (Stand: 11. Januar 2019). Quelle: transfermarkt.de.

Grischa Prömel zählt beim 1. FC Union Berlin zu den Marktwert-Gewinnern. Zur Galerie
Grischa Prömel zählt beim 1. FC Union Berlin zu den Marktwert-Gewinnern. ©
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SERIE: Nach zuletzt fünf Heimsiegen in Serie ließen die Unentschieden-Könige der 2. Liga wieder wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegen. Bereits zum elften Mal spielte Union diese Saison remis, das fünfte Mal gaben die Köpenicker dabei eine 1:0-Führung aus der Hand. "Wir müssen das 2:0 nachlegen, dann ergibt sich ein anderes Spiel", sagte Torschütze Joshua Mees, der erstmals in diesem Jahr wieder in der Startformation stand.

Immerhin rettete das Team von Coach Urs Fischer nach dem Ausgleich durch Jonathan Clauss (61.) gegen stark aufkommende Ostwestfalen noch eine andere Serie: Saisonübergreifend hat Union zum 19. Mal zu Hause nicht verloren. "Die zweite Halbzeit ist für uns ein Beispiel, dass wir noch viel lernen müssen", forderte Fischer, dessen Team nur 40 Prozent Ballbesitz hatte.

DRUCK: Von Extra-Anspannung durch die gute Ausgangslage im Kampf um den Aufstieg wollten die Berliner nichts wissen. "Das hat gar nichts mit dem Druck zu tun. Wir sollten mal wieder zu dem zurückkehren, wo wir sind", sagte Mittelfeldspieler Manuel Schmiedebach. "Wir müssen jedes Spiel einzeln angehen. Es nützt uns nichts zu sagen, was am 34. Spieltag ist - das ist uns scheissegal." Die Chance, bis auf einen Punkt an Tabellenführer Hamburger SV vor dessen Partie am Sonntag in Regensburg heranzurücken, wurde aber vergeben.

AUSBLICK: Am kommenden Freitag muss sich der Hauptstadtclub auswärts dem Verfolger Holstein Kiel erwehren. Im Hinspiel gelang durch zwei Treffer in einer spektakulären Schlussphase ein 2:0-Sieg. Seit dem Aufstieg der Kieler gab es in drei Partien keine Niederlage für Union. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen, genauso fahren wir nach Kiel", sagte Offensivspieler Mees. "In der 2. Liga ist jedes Spiel eklig, egal ob es gegen Kiel oder Sandhausen ist."

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