06. August 2019 / 07:06 Uhr

Sermuth trotzt Mittweida ein 2:2 ab

Sermuth trotzt Mittweida ein 2:2 ab

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © Imago
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Das Team von Trainer Volker Dietrich zeigte gegen den Sachsenligisten eine stark verbesserte Leistung und verdiente sich das Unentschieden. 

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Sermuth. Eintracht Sermuth trennte sich im Fußball-Testspiel von den Gästen des SV Germania Mittweida 2:2 (0:1). Nach einer temporeichen Begegnung freuten sich beide Trainer über die Leistung ihrer Mannschaften. Uwe Schneider, Coach des Sachsenligisten, zollte seinem sehr jungen Team Beifall, weil es über lange Zeit mit One–Touch–Fußball überzeugen konnte. Sermuths Trainer Volker Dietrich lobte die Steigerung seiner Truppe nach den doch sehr überschaubaren Leistungen in den ersten Vorbereitungswochen, denn diesmal stimmte der Auftritt.

Der SV Sermuth überraschte mit neuem taktischen System, in das auf Grund einiger fehlenden Akteure Marcel Vogel zurückkehrte. Dietrich meinte schon vor dem Anpfiff: „Spieler wie Marcel sind unverzichtbar, erstens sind ihre Leistungen überragend, zweitens ist ihre Mentalität unabdingbar für den Erfolg.“ Er sollte recht behalten, denn die Abwehr war erneut das Prunkstück. Lorenzo Goethe und Kevin Mörtlbauer spielten ebenfalls stark.

Sermuth beginnt forsch

Die Eintracht begann vehement, Tom Reißig hatte nach sieben Minuten eine Großchance, vergab aber. Dann reagierte Nico Kaiser im Mittweidaer Tor bei einem strammen Schuss desselben jungen Mannes glänzend. Danach hatten die Gäste die erste Möglichkeit durch einen Schuss aus gut 18 Metern. Der Ex-Chemnitzer Tobias Heinrich zog mit seinem linken Fuß ab und Martin Kubon im Sermuther Kasten war machtlos. Bis zur Pause neutralisierten sich beide Mannschaften, aber die klareren Möglichkeiten hatten die Gäste, die im Vorwärtsgang ein extrem hohes Tempo vorlegten und schwer zu stellen waren. Meist war jedoch in der kompakten Eintracht-Abwehr Schluss. In der 28. Minute vergab Heinrich nach einer Flanke und vier Minuten später hielt Kubon spektakulär.

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Gleich nach der Pause musste erneut Kubon eine Eins-gegen-Eins-Situation klären, da stimmte die Abstimmung noch nicht, im Gegenzug schoss Julian Adam nach einer Flanke von Marcus Hein übers Tor. Wie aus dem Nichts erzielte Felix Ebert wieder aus der Distanz das zwischenzeitliche 2:0 aus Gästesicht (51.).

Mörtlbauer trifft zum verdienten Ausgleich

Für Felix Becker kam bei Sermuth Johannes Horn, hatte sofort Bindung zum Spiel und gefiel auf der offensiven Position. Der Gastgeber übernahm nun mehr und mehr das Zepter und mit der Einwechslung von Kevin Adam kam auch der Erfolg. Wenige Sekunden danach scheiterte er noch am eingewechselten Klingner im Gästetor, die anschließende scharf getretene Ecke von Tom Reißner verwandelte der Neuzugang zum Anschlusstor (75.). Die Schlussviertelstunde gehörte nur dem Gastgeber. Nach einem erneuten Reißig-Eckball reagierte Mörtlbauer am schnellsten und drosch den Ball humorlos zum Ausgleich in die Maschen. Ein Freistoß von Julian Adam strich am Pfosten vorbei. Die letzte Aktion gehörte Kubon, der den finalen Schuss des Spiels sicher wegfaustete.

Mit Adam und Reißig in der Offensive kamen die Gäste oft nicht zurecht, Adam sicherte den Ball geschickt und spielte tolle Pässe, der agile Reißig war schwer zu stellen, muss aber seine Chancen konsequenter verwerten. Es war ein Vorbereitungsspiel, dass Appetit auf mehr Fußball ausgelöste haben dürfte. Beide Mannschaften wurden von den objektiven Fans mit Beifall in die Kabinen geschickt.

Sermuth: Kubon, Vogel, Mörtlbauer, Goethe, Hein, Kaps, Döbold (K. Adam), Thieme, Reißig, Becker (61. Horn), J. Adam.

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