24. April 2019 / 13:22 Uhr

Seuche bei Eutin 08 hält an: Saison-Aus für Moritz Achtenberg

Seuche bei Eutin 08 hält an: Saison-Aus für Moritz Achtenberg

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Eutins Innenverteidiger Moritz Achtenberg (r.) gegen Strands Stürmer Dominik Wüst.
Eutins Innenverteidiger Moritz Achtenberg (r.) gegen Strands Stürmer Dominik Wüst. © Agentur 54°
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Innenverteidiger hat sich im Training Innenbandteilabriss im rechten Sprunggelenk zugezogen.

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Dennis Jaacks fühlt sich langsam aber sicher wie im falschen Film. „Ich bin ratlos. So schwer, wie uns das trifft“, sagt der Trainer von Oberligist Eutin 08, der noch nicht gerettet ist. „Gefühlt im wöchentlichen Rhythmus müssen wir irgendwelche Rückschläge hinnehmen. Wir können nur hoffen, dass wir die nächsten vier Wochen bis zum Saisonende vernünftig überstehen.“

Der 32-Jährige spielt auf den jüngsten Trainingsunfall von Moritz Achtenberg an. Der Innenverteidiger hat sich einen Innenbandteilabriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. „Unter normalen Umständen ist für Moritz die Saison damit beendet“, meint Jaacks. Passiert es ist am Dienstag im Training. Der Pechvogel schildert selber: „Ich bin in einem Zweikampf umgeknickt und musste daraufhin das Training beenden. Ich habe zwar gehofft, dass ich am Samstag gegen Bordesholm auflaufen könnte. Doch daraus wird nichts.“

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Die Bestätigung gab es tags darauf bei einer ärztlichen Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Georg-H. Ludwig in Bad Schwartau. „Ich bekomme nun eine Schiene, die ich circa vier Wochen tragen soll. Danach kann ich langsam wieder anfangen, Sport zu machen“, sagt Achtenberg zum LN-Sportbuzzer. Der Ausfall trifft die Eutiner hart, weil mit dem ehemaligen Flensburger Lukas Lindner mit akuten Rückenbeschwerden („Er ist weit entfernt von einem Mannschaftstraining und kann sich kaum aus dem Auto bewegen“, so Jaacks) ein weiterer gelernter Innenverteidiger auf ungewisse Zeit ausfällt.

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„Wir haben ein Gegentor in den letzten drei Spielen kassiert. Diese Statistik spricht für sich“, glaubt Jaacks. „Wir standen stabil und müssen jetzt die Innenverteidigung auseinanderreißen. Wir müssen improvisieren.“ Das sei bitter. Als Alternative für das Heimspiel gegen Bordesholm (Sa., 14 Uhr) nannte er Niko Lepin und Thies Borchardt.

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