08. November 2019 / 17:36 Uhr

SG Bergdörfer empfängt Nörten zum Topspiel

SG Bergdörfer empfängt Nörten zum Topspiel

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Jubel beim SSV Nörten. Der Tabellenführer gastiert am Sonntag bei der SG Bergdörfer
Jubel beim SSV Nörten. Der Tabellenführer gastiert am Sonntag bei der SG Bergdörfer © PH
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Es ist das absolute Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga: Die SG Bergdörfer empfängt am Sonntag, 10. November, um 14 Uhr den Tabellenführer SSV Nörten. Mit einem Sieg könnten die Eichsfelder mit der Diederich-Elf punktemäßig gleichziehen.

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SG Bergdörfer – SSV Nörten (So., 14 Uhr in Brochthausen). Wenn der Tabellenzweite den Ersten empfängt , dann steht ein echtes Topspiel an. Nur drei Punkte, aber 35 Tore trennen die beiden Favoriten auf den Landesliga-Aufstieg. Die Bilanz der vergangenen Jahren kommt allerdings ziemlich ausgeglichen daher.

„Unser Ziel ist es, den Tabellenführer zu schlagen. Wir sind gut drauf – das wollen wir am Sonntag zeigen“, so Fabian Adam, sportlicher Leiter der SG Bergdörfer. Dass beim Tabellenführer der ein oder andere Spieler nicht zur Verfügung stehen könnte, sei allerdings kein großer Vorteil.

Meisterschaft offen halten

„Nörten ist in der Breite sehr gut besetzt. Wir müssen defensiv gut stehen. Da haben wir uns in den vergangenen Spielen stabilisiert. Insgesamt werden wir alles dafür tun, ihnen den Weg zur Meisterschaft so schwer wie möglich zu machen“, ergänzt Adam.

Ausfallen wird Bastian Senger, der im Spiel bei Sparta mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Ansonsten stehen Trainer Fabian Otto alle Spieler zur Verfügung.

„Ich hoffe, dass es stattfindet“, sagte der leicht kränkelnde SSV-Coach Jan Diederich am Freitagnachmittag. Die Chancen stünden 50 zu 50 Prozent, vor allem weil die SGB ein Heimspiel habe. „Wir haben allerdings etliche prominente Ausfälle zu beklagen. Hillemann, Crespo, Bruns und Horst werden ausfällen, bei Jannik Psotta ist der Einsatz noch offen“, so der Nörtener Coach.

Sein Team könnte sich mit einem Erfolg der ärgsten Verfolger aus dem Eichsfeld auf Distanz halten. „Das wird ein heißen Duell – ein Finale der Hinrunde“, betonte Diederich. Das Ziel Aufstieg ist klar formuliert und eine ähnlich schwache Rückrunde wie in der vergangen Saison sei unrealistisch. „Unser Kader ist breiter aufgestellt. So ein Erlebnis möchte keiner mehr erleben“, ergänzt der Trainer.

Zu den Stärken der Gastgeber zählen laut Diederich der Zusammenhalt im Team. „Das ist eine Mannschaft, aber in dieser Serie konnten sie den oder anderen Ausfall nicht immer kompensieren“, sagte Diederich.

Bovender SV – Sparta. Die Gäste gehen mit großen personellen Problemen in die Partie. Jetzt fallen Trainer Enrico Weiß neben zahlreichen anderen Stammspielern auch noch Franz Matezki und Gianni Weiß aus. „“Wir werden 14 Leute aufbieten können, aber derzeit haben wir echt riesige Probleme“, sagt Weiß, der als Trainer in Bovenden noch nie gewinnen konnte. „Vielleicht reist diese Serie endlich einmal“, hofft der Coach.

Die Bilanz der Gastgeber aus den vergangenen drei Spielen lässt sich sehen: Neun Punkte und 14:7 Tore konnte die Rusch-Elf einfahren. Auch gegen den Tabellendritten Sparta rechnet sich der BSV etwas aus. Die Partie könnte auf dem kleinen Kunstrasen stattfinden.

FC Grone – SG Lenglern.Verlieren verboten heißt es am Groner Rehbach. Beide Teams konnten zuletzt wenig Zählbares mitnehmen und blicken daher auf die Abstiegszone der Liga. Dem Verlierer der Partie stehen eher ungemütliche Wochen bevor.

SV Rotenberg – SG Werratal. Nach vier Niederlagen in Folge bleiben die Eichsfelder auf einem Abstiegsplatz. Besonder die katastrophale zweite Halbzeit beim FC Gleichen (1:7) gilt es schnell zu vergessen. Mit der SG Werratal kommt ein Gegner nach Rhumspringe, der im gesicherten Mittelfeld steht.

Die Landesliga-Derby zwischen dem TSV Landolfshausen/Seulingen und SC Hainberg ist bereits am Freitagnachmittag aufgrund Unbespielbarkeit der Sportplätze angesagt worden. Eine neuer Termin ist noch nicht bekannt.

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