20. Juli 2021 / 09:18 Uhr

Blaues Wunder nimmt Aufstiegsrunde ins Visier: "Traue ich uns auf jeden Fall zu"

Blaues Wunder nimmt Aufstiegsrunde ins Visier: "Traue ich uns auf jeden Fall zu"

Jannik Meyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wunder-Coach Leon Erler (eingeklinkt) traut seiner Mannschaft mit Johnny Stenske in der neuen Saison einiges zu.
Wunder-Coach Leon Erler (eingeklinkt) traut seiner Mannschaft mit Johnny Stenske in der neuen Saison einiges zu. © deisterpics/Stefan Zwing
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Es hat einiges an Bewegung im Kader der SG Blaues Wunder gegeben, 28 Spieler sind an Bord. "Wir wollen erneut versuchen, in der schwierigen Staffel unter die ersten beiden Teams zu kommen", sagt Trainer Leon Erler. Das Erreichen der Aufstiegsrunde traut er "unserer Mannschaft auf jeden Fall zu".

Seit dem 6. Juli bereitet sich die SG Blaues Wunder auf die Saison 2021/22 vor. Dreimal in der Woche wird trainiert, während der Vorbereitung bestreitet der Bezirksligist zudem an jedem Wochenende ein Testspiel - bisher endete sie alle mit drei Toren Differenz: 5:2 in Burgwedel, 5:2 gegen Sievershausen, 2:5 in Barsinghausen, 4:1 gegen Luthe und 0:3 gegen Egestorf/Langreder II.

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Auch beim Personal hat sich beim Wunder wieder einiges getan. Ein halbes Dutzend Spieler sind neu an Bord, fünf haben den Verein verlassen - ein Abgang tut besonders weh: Kapitän Noah Garcia-Sanchez wechselt innerhalb der Bezirksliga zum SV Iraklis Hellas. Zudem haben Kodjo Jean Claude Akossou (Koldingen), Sascha Krüger (eigene Reserve), Lukas Pöker (Karriereende) und Clement Nieder (unbekannt) das Team verlassen.

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Neu dabei sind Adrian Valverde Duran (SV 07 Linden), Tevin Reinhold (zuletzt nicht aktiv, davor JFV Calenberger Land), Phillip David Amirgulov (zuletzt nicht aktiv, davor eigene Jugend), Robin Jansen (JFV Calenberger Land U19), Mazdak Gachizadeh (TSV Kleinburgwedel), Arya Hosseini (zuletzt nicht aktiv, davor SV Ramlingen/Ehlershausen II) und Dennis Blanke (SG Bomlitz-Lönsheide).

Insgesamt stehen Leon Erler damit nun 28 Spieler zur Verfügung. „Unser Kader ist auf keinen Fall zu groß. Aufgrund eines Urlaubs, des Studiums oder der Arbeit gibt es immer wieder Absagen, weshalb wir einen breiten Kader benötigen. Wir können uns auch vorstellen, noch ein bis zwei Erweiterungen am Kader vorzunehmen“, sagt der Wunder-Trainer.

Heimspiele künftig beim TuS Kleefeld

In der vergangenen Saison stand das Blaue Wunder zum Zeitpunkt des Abbruchs in der Bezirksliga 6 auf Platz fünf. „Wir wollen erneut versuchen, in der schwierigen Staffel unter die ersten beiden Teams zu kommen. Dann würden wir in der Aufstiegsrunde spielen und mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben“, sagt Erler. „Unserer Mannschaft traue ich das auf jeden Fall zu. In der Vorrunde haben wir nichts zu verlieren, im schlimmsten Fall treten wir im Frühjahr in der Abstiegsrunde an - und da geht alles wieder bei Null los.“

Erler ist nun seit einem Jahr Trainer beim Wunder. Auch wenn die spielfreie Zeit überwiegt, ist er zufrieden. „Als ich hier angefangen habe, gab es großes Chaos. Die erste Mannschaft bestand aus neun Spielern. Es war nicht klar, ob das Wunder überhaupt in der Bezirksliga antreten kann. Die letzte Saison hat aber gezeigt, dass wir mithalten und spielerisch sogar besser als manch anderer Verein sind“, sagt Erler, der jetzt auf dem Platz des TuS Kleefeld schönen Fußball spielen lassen will. Lange Bälle zu schlagen, soll nicht die bevorzugte Taktik sein.