01. April 2020 / 10:58 Uhr

Bornims Moritz Becker: Die Lieblingsvereine auf der Brust

Bornims Moritz Becker: Die Lieblingsvereine auf der Brust

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Moritz Becker von der SG Bornim und seine Tattoos.
Moritz Becker von der SG Bornim und seine Tattoos. © Benjamin Feller, Privat/SPORTBUZZER-Montage
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Sportler erklären die Bedeutung ihrer Tattoos (Teil 4): Moritz Becker hat sich die Vereinswappen der SG Bornim und von Hertha BSC tätowieren lassen.

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Für welche Vereine das Herz von Moritz Becker schlägt, ist auf seiner Brust zu abzulesen. Auf der linken Seite hat sich der 21-Jährige das Vereinswappen von Hertha BSC tätowieren lassen, auf der rechten Seite das der SG Bornim. „Fußball ist generell ein sehr elementarer Teil meines Lebens und Hertha ist neben Bornim meine große Liebe“, erzählt Becker.

Angefangen mit seiner Tattoo-Vorliebe hat er vor fünf Jahren, als er sich im Alter von 16 die Hertha-Fahne tätowieren ließ, für die Heimspiele der Berliner hat er auch eine Dauerkarte. Zwei Jahre später folgte das Bornim-Logo. Und geht es nach dem Erzieher, wird letzteres auch noch erweitert. „Das sieht schon alles cool aus, aber ich finde, es ist noch nicht fertig, da gehört noch etwas dazu“, erklärt Becker. „Meine Trikotnummer 13 ist da schon dabei. Aber es sieht noch ein bisschen leer aus. Vielleicht lasse ich noch das Gründungsdatum des Vereins und einen Ball dazustechen, eine grobe Vorstellung habe ich schon. Es selbst zu zeichnen habe ich probiert, aber das kann ich nicht. Wenn ich eine ungefähre Idee habe, dann versuche ich das auf dem Blatt Papier zumindest anzudeuten“, sagt der Fußballer. Mit vier Jahren begann die Liebe zu seinem Heimatverein, damals begann er das Fußballspielen bei der SGB. Seither ist er Bornimer durch und durch und spielt inzwischen in der ersten Mannschaft in der Landesklasse West.

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Doch nicht nur Logos von Fußballvereinen zieren Beckers Körper. Auf dem rechten Unterarm hat er sich ein Familientattoo stechen lassen. „Das sind die Geburtsdaten von meiner Mutter und meiner Schwester“, erzählt Becker. Auch da sieht er noch ein bisschen Optimierungsbedarf. „Ich würde da gerne einen Ast einarbeiten lassen, wie ein Familienstammbaum. Vielleicht auch noch was mit Bezug zu meiner Cousine, die hat auch schon gefragt, ob ich mir was tätowieren lasse. Sie ist Eisbären-Berlin-Fan, vielleicht lasse ich mir auch da was einfallen“, sagt Becker.

Neben einem Tiger am Oberarm hat er schließlich am Unterschenkel des linken Beins noch einen Phönix – ein mythischer Vogel – als Tattoo. „Ich bin großer Fan von Linkin Park (Rockband aus den USA, d. Red.). Es gibt einen Songtext auf dem letzten Album, den ich sehr bewegend fand, gerade wenn man überlegt, dass sich Sänger Chester Bennington nur ein dreiviertel Jahr nach der Veröffentlichung das Leben genommen hat“, erzählt Becker. Der Phönix stehe dafür, „dass es immer weiter bergauf geht, dass man egal nach welchem Rückschlag, stärker zurückkommen kann“.