08. November 2019 / 08:49 Uhr

Dynamo Dresdens Keeper Broll erwartet hartes Kellerduell

Dynamo Dresdens Keeper Broll erwartet hartes Kellerduell

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamos Neuzugang - Torwart Kevin Broll kommt von der SG Sonnenhof Großaspach. 
24.05.2019, Fussball, GER, 2. Bundesliga, Rudolf-Harbig-Stadion, Foto: Steffen Kuttner
Dynamo-Keeper Kevin Broll bleibt in der Krise optimistisch. © SGD/Kuttner
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Die SG Dynamo Dresden kämpft gegen den Abstieg. Der Stammtorwart Kevin Broll glaubt an den Charakter der Truppe und an eine Trendwende. Gelingt der Fiel-Elf gegen Wehen Wiesbaden ein Befreiungsschlag aus der Ergebniskrise?

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Dresden. Es geht um viel, nur ein Sieg zählt im Kampf gegen den Abstieg. Das weiß auch Kevin Broll. Dynamos Schlussmann, seit Wochen noch einer der Besten in der sich nach einem Befreiungsschlag sehnenden Dresdner Profi-Truppe. Der 24-Jährige glaubt fest, dass seine Kameraden die Wende noch schaffen können: „Was mich optimistisch macht, ist, dass die Mannschaft noch intakt ist. Dass wir trotz allem bei den Spielen alles geben, alles versuchen und auch enttäuscht in der Kabine sitzen.“

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Dynamo Dresden - SV Wehen Wiesbaden 4:0 Zur Galerie
Dynamo Dresden - SV Wehen Wiesbaden 4:0 © Dennis Hetzschold
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Es herrsche dort aber keine Sprachlosigkeit. Die Kommunikation mit dem Trainerduo Cristian Fiel/Patrick Mölzl sei gut, der Austausch rege und kritisch. Auch die Mannschaft bespreche intensiv, was zu tun sei, um aus der Ergebniskrise zu finden, so der Keeper. „Man muss immer reden. Es bringt nichts, den stillen Fuchs zu spielen. Du musst immer reden, kommunizieren“, betonte Broll, der heute Abend lautstark seine Vorderleute dirigieren muss und hofft, endlich mal wieder ohne Gegentor zu bleiben. Zuletzt gelang das am 23. August beim 0:0 in Darmstadt, seither gab es in acht Punktspielen 18 Gegentreffer.

Analyst "Brollo"

Wenn er den Ball aus dem eigenen Netz holen muss und Dynamo verliert, dann zieht sich „Brollo“, wie ihn alle nennen, hinterher lieber zurück: „Meine Familie und meine Freunde wissen schon, dass sie mich dann auch erst am Tag danach erreichen.“ Er suche erst einmal die Ruhe, versuche abzuschalten vom hektischen Fußballgeschäft: „Diese Woche und auch die letzten habe ich gar keinen Fußball geschaut.“ Er wolle lieber seine Situation im Kopf analysieren, überlegen, „was ich besser hätte machen können“.

Kevin Broll über das Kellerduell mit dem SV Wehen Wiesbaden

Der Bessere gewinnt

Gegen Wehen Wiesbaden, einen Gegner, den er aus der 3. Liga noch gut kennt, soll es auf alle Fälle besser laufen als in den Wochen zuvor: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Dass es das Umfeld uns nicht einfach macht, das ist logisch. Aber da müssen wir Profi genug sein, um das auszublenden.“

Auch auf dem Platz wird es heiß hergehen, weiß Broll: „Es wird ein harter Kampf von beiden Parteien, wir stehen beide unten.“ Wer weniger Fehler macht, werde gewinnen.

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