01. Dezember 2019 / 22:13 Uhr

SG Empor Richtenberg: Zwei Boljahn-Elfmetertore reichen nicht zum Punktgewinn

SG Empor Richtenberg: Zwei Boljahn-Elfmetertore reichen nicht zum Punktgewinn

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Voller Einsatz bei Sebastian Sauer. Am Ende musste er sich mit der SG Empor Richtenberg mit 2:3 gegen SV Waren geschlagen geben.
Voller Einsatz bei Sebastian Sauer. Am Ende musste er sich mit der SG Empor Richtenberg mit 2:3 gegen SV Waren geschlagen geben. © Horst Schreiber
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Die Richtenberger verlieren das Aufsteigerduell gegen den SV Waren mit 2:3. Empor hat nicht mehr die beste Defensive der Landesliga Ost.

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„Ball! Schlaft aus!“, fauchte Robert Lembke in Richtung der Auswechselbank. Der Trainer der SG Empor Richtenberg hatte es angesichts des 2:3-Rückstands seines Teams in den letzten fünf Spielminuten eilig. Doch alle Hektik in der Schlussphase half nichts, die SGE verlor das Aufsteigerduell gegen den SV Waren mit einem Tor. Lembke war bedient. Co-Trainer Christoph Ehlert erklärte: „Waren ist schon als Favorit in dieses Duell gegangen. Aber du rechnest dir ja trotzdem etwas aus. Und das Ergebnis ist natürlich ärgerlich! Mit einem Punkt hätten wir gut leben können.“

Zur Pause sah es sogar aus, als ob Richtenberg im letzten Heimspiel des Jahres drei Zähler einfahren könnte. Sebastian Sauer wurde rund fünf Minuten vor der Pause regelwidrig im Warener Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Boljahn zur 1:0-Pausenführung.

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Zuvor klärte eine Warener Fußspitze bei einer Hereingabe vor dem heranrauschenden Ousmane Konate. Vielmehr passierte im ersten Durchgang nicht vor den Toren. Die Akteure hatten immer wieder mit dem seifigen Boden zu kämpfen. „Es ist gut, dass wir für dieses Jahr fertig sind auf dem Platz“, kommentierte Ehlert die Unbespielbarkeit des Platzes. Direkt nach der Pause hatte Stürmer Boljahn die große Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch freistehend vor dem Gästekeeper legte er quer. Die Ablage fand aber keinen Mitspieler. „Am Ende fehlte uns die Kaltschnäuzigkeit“, haderte Ehlert. Die zeigte stattdessen der Tabellenvierte. Die ersten beiden ernsthaften Schüsse aufs Tor saßen. Erst spielte Johannes Köhler Christopher Arne frei, der trocken vollendet (54.). Dann drückte Marco Krolikowski eine Hereingabe über die Linie (71.). Waren machte aus wenig sehr viel. Die Vorentscheidung brachte Mario Loewenau, der erst Linksverteidiger Christian Schwittay stehen ließ und dann ins kurze eck traf (79.). Doch nur zwei Minuten später sorgte Thomas Boljahn erneut für Spannung. Er versenkte seinen zweiten Elfmeter des Tages, den er diesmal selbst rausholte, mit Wucht (81.). In den Schlussminuten hatte der Torjäger sogar noch das 3:3 auf dem Kopf, der Ball nach Freistoß landete aber knapp neben dem Tor.

Die SG Empor verliert den Status der besten Defensive der Liga (16 Gegentore) an Siedenbollentin (15, ein Spiel weniger), bleibt aber im Tabellenmittelfeld und hat noch zwei Spiele in Greifswald auf Kunstrasen vor der Brust.

SG Empor: Piotrowski – Nickel (77. R. Bollhagen), O. Bollhagen, Peters, Schwittay, Labahn, Eichstädt (74. Götz), Töpfer, Sauer, Konate, Boljahn.
Tore: 1:0 Boljahn (40./FE), 1:1 Ahne (54.), 1:2 Krolikowski (71.), 1:3 Loewenau (79.), 2:3 Boljahn (81./FE).

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