11. März 2019 / 23:48 Uhr

SG Karlsburg/Züssow versagt gegen Vorletzten

SG Karlsburg/Züssow versagt gegen Vorletzten

Andreas Bruger
Ostsee-Zeitung
Sehr oft hatten die SG-Spieler, hier Sven Knuth (r.), das Nachsehen. Ben Cords (Mirow/Rechlin) behauptet den Ball. 
Sehr oft hatten die SG-Spieler, hier Sven Knuth (r.), das Nachsehen. Ben Cords (Mirow/Rechlin) behauptet den Ball.  © Ronald Krumbholz
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Der Tabellenzweite zog gegen Mirow/Rechlin daheim mit 0:3 den Kürzeren. SG-Team muss lange Zeit in Unterzahl agieren.

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Züssow. In der Fußball-Landesliga Ost musste der Tabellenzweite, die SG Karlsburg/Züssow, eine bittere 0:3 (0:1)-Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten FSV Mirow/Rechlin einstecken. Damit rutschte das SG-Team dadurch hinter dem SV Siedenbollenthin auf Rang drei.

SG-Coach Edwin Hübner war nach dem Spiel gegen den Tabellenvorletzten Mirow/Rechlin restlos bedient: „Es war das schlechteste und schwächste Spiel, was ich seit Jahren von unserer Mannschaft gesehen habe. So kann man keinen Fußball spielen.“ Denn völlig überraschend kassierte die SG eine 0:3-Klatsche und die auch völlig verdient, blieb man über die gesamten 90 Minuten doch alles schuldig.

Bilder aus der Landesliga Ost: SG Karlsburg/Züssow - FSV Mirow/Rechlin

Richard Eichelkraut (2.v.r.) am Ball gegen den FSV-Kicker Clemens Bräuer (r.)
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Richard Eichelkraut (2.v.r.) am Ball gegen den FSV-Kicker Clemens Bräuer (r.) ©
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Die neuformierte Elf, in der mehrere Stammkräfte fehlten, lief von Beginn an Ball und Gegner hinterher. Bewahrte Keeper Schmidt bereits in den Anfangsminuten die SG vor einem Rückstand, blieb dieser bei einem berechtigten Handelfmeter dann aber machtlos – der Gast führte früh mit 1:0. Ein Aufbäumen der SG blieb jedoch aus. Die Gäste nahmen so ohne große Probleme die knappe Führung mit in die Kabinen.

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Wer nun gehofft hatte, dass die SG, mit dem Wind im Rücken, im wahrsten Sinne zum Sturmlauf in Hälfte zwei ansetzen würde, sah sich jedoch alsbald getäuscht. Eine hohe Passfehlerquote, Zweikampfdefizite, Schnelligkeitsnachteile – der Gast brauchte nur auf die Fehler der SG lauern, um dann erfolgreiche Nadelstiche zu setzen. Einer dieser Konter brachte dann Wussow die Rote Karte für eine Notbremse. Damit nicht genug, den daraus resultierenden Freistoß drosch Cords zum 0:2 in die Maschen.

Die SG ergab sich ihrem Schicksal und brachte es nur auf einen gewollten Torschuss durch Eichelkraut. Ein weiterer FSV-Konter in den Schlussminuten machte das Debakel perfekt, Bräuer narrte erst Bull und verlud dann auch Schmidt zum 0:3. SG-Kapitän Eichelkraut reagierte enttäuscht: „Das Spiel war sicherlich ein Tiefpunkt. Genug Potenzial war im Team, aber der Gegner war viel cleverer. Er war taktisch besser und hat die Bedingungen gut genutzt. Wir müssen dringend und schnell etwas ändern.“

SG: Mi. Schmidt; Seehausen, Wussow, Stachowiak, C. Schuldt; Nehls (T. Henkel), Eichelkraut, Bull, Ma. Schmidt; Gutjahr (D. Henkel), Knuth.
Tore: 0:1 Fentzahn (13. HE), 0:2 Cords (60.), 0:3 Bräuer (90.).

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