05. Mai 2020 / 13:49 Uhr

Skrzipczyk nutzt seine Kontakte: SG Mardorf-Schneeren holt sechs Talente auf einen Schlag

Skrzipczyk nutzt seine Kontakte: SG Mardorf-Schneeren holt sechs Talente auf einen Schlag

Maximilian Bosse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die SG Mardorf-Schneeren verjüngt ihren Kader zur neuen Saison.
Die SG Mardorf-Schneeren verjüngt ihren Kader zur neuen Saison. © Christian Hanke
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Die SG Mardorf-Schneeren bastelt an einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Der Vorletzte der 1. Kreisklasse 2 hat im April gleich ein halbes Dutzend Akteure verpflichtet, die nicht älter als 19 Jahre alt sind. Dabei hat der Verein die Kontakte des neuen Trainers Thomas Skrzipczyk genutzt.

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Obwohl immer noch nicht klar ist, ob die laufende Saison abgebrochen oder fortgesetzt wird, beschäftigen sich die Vereine längst mit der Planung für die neue Spielzeit. Auch die SG Mardorf-Schneeren stellt zurzeit die Weichen für die Zukunft und hat sich gleich ein halbes Dutzend neuer Spieler gesichert.

Der Vorletzte der 1. Kreisklasse 2 hat im April sechs Neuzugänge auf einen Schlag präsentiert und setzt dabei voll auf die Jugend. Kein Neuzugang ist älter als 19 Jahre, die meisten der neuen Akteure stehen aktuell noch im Kader von hochklassig spielenden Jugendteams. Demnach werden Levent Kizilboga, Edon Bajrami (19 Jahre/18, beide Jugend des HSC Hannover), Luca Skrzipczyk, Till Georgie (beide 18, Jugend JFV Neustädter Land), Jannis Meyer und Melvin Gossler (beide 18, Jugend TSV Berenbostel) ab der neuen Saison im Trikot der SG Mardorf-Schneeren auflaufen.

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Die Antwort auf die Frage, was die jungen Talente zu einem Kreisklassenteam in die Provinz lockt, gibt Dirk Pauling, Vereinsvorsitzender der SG: „Der Kontakt zu den jungen Spielern kam durch unseren neuen Coach Thomas Skrzipczyk. Er kennt die Jungs noch aus seiner Zeit als Jugendtrainer beim HSC Hannover und kann sie daher auch menschlich sehr gut einschätzen“, sagt Pauling und ergänzt: „Wir haben ihnen eine klare Perspektive geboten und wollen den jungen Spielern die Möglichkeit geben, sich bei uns in der Mannschaft weiterzuentwickeln.“

Oberste Priorität beim abstiegsgefährdeten Team von Mardorf-Schneeren hat der Klassenerhalt, um danach mit dem neu formierten Kader oben anzugreifen. „Natürlich setzen wir den Neuzugängen nicht gleich die Pistole auf die Brust und erwarten eine sofortige Veränderung. Uns ist wichtig, dass sie sich bei uns einleben und wir zu einem Team werden, das in der Saison mehr Spiele gewinnt als verliert“, sagt Pauling.

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Weitere Neuzugänge seien vorerst kein Thema. Der Verein will mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern in die nächste Spielzeit gehen. „Natürlich beobachten wir noch den einen oder anderen Akteur. In Planung für die nächste Saison ist aber bislang kein weiterer Neuzugang. Wir wollen das Rückgrat der Mannschaft bestehen lassen, damit sich unsere Zuschauer weiterhin mit den Jungs auf dem Platz identifizieren können“, sagt Pauling.