06. Mai 2019 / 16:27 Uhr

SG Mildenberg rutscht auf Abstiegsplatz

SG Mildenberg rutscht auf Abstiegsplatz

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
Miguel Eikelmann (M.) traf dreimal für seine Farben im Derby gegen Friedrichsthal. 
Miguel Eikelmann (M.) traf dreimal für seine Farben im Derby gegen Friedrichsthal.  © Robert Roeske
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Führungsduo gibt sich keine Blöße – Sachsenhausen-Reserve gewinnt Derby deutlich - Liebenwalde zeigt sich "effektiv wie die Hölle".

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TuS Sachsenhausen II – SV Friedrichsthal 4:1 (1:0). Tore: 1:0 Scholze (26.), 2:0, 3:0 Eikelmann (46., 64.), 3:1 Glaub (65.), 4:1 Eikelmann (87.).

In einem umkämpften, aber fairen Nachbarschaftsduell setzten sich am Ende die Hausherren nicht unverdient durch, wenn auch etwas zu hoch. „Wir waren gut drin im Spiel, leider entscheiden am Ende individuelle Fehler unsererseits das Spiel“, zeigte sich SVF-Trainer Michael Schuldig bedient. Heimtrainer Philipp Holzhauer war dagegen verständlicherweise erfreut: „Endlich konnten wir nach drei Niederlagen ein Derby gegen Friedrichsthal gewinnen.“

FSV Bernau II – FV Liebenwalde 1:8 (1:3). Tore: 0:1 Wittke (15.), 1:1 Schadow (16.), 1:2 Gerigk (18.), 1:3 D. Klawitter (18.), 1:4 J. Kain (60.), 1:5 Gerigk (66.), 1:6 J. Kain (76., Elf.), 1:7 D. Klawitter (85.), 1:8 Ludwig (88.).

Herbe Heimklatsche für die Bernauer-Reserve. „Wir hatten viele richtig gute Torchancen, aber wir machen einfach keine Tore. Liebenwalde dagegen effizient wie die Hölle. Nach dem 1:4 haben wir uns hängengelassen“, so Heimtrainer Christian Schramm.

In Bildern: Brandenburgs „Helden der Woche“ in der Saison 2018/19.

Borkheide-Coach Hartmut Streich ist Brandenburgs Held der Woche. Zur Galerie
Borkheide-Coach Hartmut Streich ist Brandenburgs Held der Woche. ©
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Grün-Weiss Bergfelde – SG Mildenberg 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Herrmann (71.), 2:0, 3:0 Zeinert (74., 90.+1).

Über die gesamten 90 Minuten hinweg hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und verdienten sich den Heimsieg. Mildenberg rutscht nach der Niederlage auf einen Abstiegsplatz.

Preussen Eberswalde II – Einheit Zepernick 1:3 (1:1). Tore: 1:0 Domroes (13.), 1:1 Kain (32.), 1:2 Sharafi (52.; ET), 1:3 Kain (77.).

Trotz gravierender personeller Probleme bestimmten die Gäste weitestgehend die Begegnung und landeten einen verdienten Auswärtssieg. Bei den Gästen musste sogar der 50-jährige Co-Trainer Mario Plewe im Laufe des Spieles ran.

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Das ist die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim. © SPORTBUZZER-Grafik

SV Rüdnitz/Lobetal – Post Zehlendorf 3:3 (1:1). Tore: 0:1 Heyne (39.), 1:1, 2:1 T. Bauer (43., 65.), 2:2 Heyne (73.), 3:2 Kröll (80.), 3:3 Heyne (90.+3).

Im Kellerduell begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber leichte Vorteile, doch Zehlendorf zeigte Moral und belohnte sich quasi mit der letzten Aktion mit dem Ausgleich. Rüdnitz/Lobetal verlässt nach dem Remis vorerst die Abstiegsplätze.

1. SV Oberkrämer – Blau-Weiss Leegebruch 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Bertram (15.), 2:0 Jelitto (46.).

Verdienter Sieg des Tabellenführers gegen zwar engagierte, aber gerade offensiv zu harmlose Leegebrucher. „Ich denke wir haben eine gute Reaktion nach dem eher schwächeren Spiel in der Vorwoche gezeigt“, so Heimtrainer Thomas Czerwionka glücklich. „Wir haben vieles versucht und die Partie lange offen gestaltet, aber nach vorne hin fiel uns leider wenig ein“, bilanzierte BWL-Trainer Eberhard Janotta.

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FC Kremmen – Rot-Weiss Schönow 1:3 (1:1). Tore: 1:0 Turkoska (10.), 1:1 Roelofs (39.), 1:2 Oertel (67.), 1:3 Roelofs (74.). Lange Zeit konnte der Gastgeber gegen spielerisch gute Gäste mithalten, als dann die Kraft bei den Hausherren nachließ, setzten sich die Schönower verdient durch. „Erste Halbzeit haben wir katastrophal gespielt, nach dem Seitenwechsel lief es dann besser und so konnten wir verdientermaßen die drei Punkte mitnehmen“, so Gästetrainer Tobias Robel.

Eintracht Bötzow – Grün-Weiss Ahrensfelde II 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Dräger (67.), 2:0 Schulz (90.+1).

„Wir freuen uns über den Sieg gegen einen tief stehenden und angenehm zu bespielenden Gegner. Leider ist der Erfolg wieder mal teuer erkauft, denn mit Gordon Dräger wird uns ein weiterer Leistungsträger lange ausfallen“, so Trainer Meißner. Dräger zog sich ohne Fremdeinwirkung einen Bänderriss zu. „Wir haben echt die Seuche, es ist unfassbar“, so Meißner bedient.

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