03. Juni 2019 / 15:59 Uhr

SG Motor Gohlis-Nord mit guter Serie, aber noch nicht gesichert

SG Motor Gohlis-Nord mit guter Serie, aber noch nicht gesichert

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild.
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Das Kienitz-Team, die SG MoGoNo hat den Stadtliga-Verbleib in eigener Hand, der SV Brehmer Leipzig jedoch steht als erster Absteiger fest.

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Leipzig. Der eine steht noch im Abstiegskampf, der andere ist schon Stadtmeister – so die Konstellation beim Stadtliga-Kick zwischen der Spielvereinigung und Tapfer Leipzig am vergangenen Wochenende. Am Ende stand es zwischen Tabellen-14. und Spitzenreiter 3:3. Ein Achtungserfolg für die Gastgeber, der diese jedoch noch nicht von ihren Abstiegssorgen befreit. Es war das zweite 3:3 der Lindenauer hintereinander.

Ebenfalls 3:3 trennten sich Motor Gohlis-Nord und Eintracht Schkeuditz, womit MoGoNo auch noch nicht ganz „aus dem Schneider“ ist. Die Platzherren führten im Gegensatz zum Spiel bei der Spielvereinigung bereits 2:0 und 3:1, ehe die Schkeuditzer noch egalisierten. Den 3:3-Ausgleichstreffer erzielte Paul Rosenlöcher für die Eintracht in der 90. Minute. So sehr sich die Gohliser darüber ärgerten, bleibt doch, dass sie immerhin zum fünften Mal in Folge ungeschlagen blieben. Aus den jüngsten fünf Partien holten sie neun Punkte. „Trotz der Hitze war das 3:3 ein gutes Spiel. Wir haben den Gegner durch einen groben Fehler allerdings selbst wieder ins Spiel gebracht“, sagte der Gohliser Spielertrainer Manuel Kurt Kienitz. „Dann hat uns ein bisschen die Kraft verlassen und Eintracht ist nicht unverdient zum Ausgleich gekommen.“

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TuS mit Siegtreffer in Nachspielzeit

Für den SV Brehmer sind die Messen gesungen, nach dem 3:5 gegen Lok Engelsdorf ist der Gang runter in die Stadtklasse besiegelt, die Jungs von der Holzhäuser Straße stehen als erster Absteiger fest. Die Engelsdorfer beendten hingegen ihre Durststrecke und kletterten auf Platz zehn. Im oberen Tabellenteil hat Olympia 1896 im direkten Kampf um Platz drei beim SV Panitzsch/Borsdorf vor 120 Fans einen wertvollen 1:0-Sieg gefeiert und dadurch mit den Gastgebern die Ränge getauscht: Jetzt ist Olympia Dritter, der SVP mit zwei Punkten Rückstand Vierter. Das entscheidende Tor markierte Philipp Kummer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Der feststehende Vizemeister Chemie II gewann durch ein Tor von Tim Wecker (41.) das Heimspiel gegen die Zweite des VfB Zwenkau 1:0.

Der LSV Südwest trennte sich von Rotation 1950 II 1:1 und musste dadurch den tabellensechsten Eintracht ebenso wie TuS Leutzsch bis auf einen Punkt heranrücken lassen. Denn Eintracht siegte daheim gegen den SV Lindenau 2.1, wobei das Siegtor durch Patrick John erst in der vorletzten Minute fiel. Und der TuS hatte ähnliches Glück beim 4:3 gegen die nun immer mehr in Abstiegsnot geratende Reserve von Lipsia Eutritzsch. Routinier Dirk Winkler, der zuvor schon das 3:1 für die Leutzscher erzielt hatte, netzte zum 4:3 in der Nachspielzeit ein. Julius Nitzsche hatte für Lipsia den 1:3-Rückstand mit zwei Toren zum 3:3 egalisiert, doch es sollte nicht zum Remis reichen – bitter für den Tabellenvorletzten.

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