01. Dezember 2019 / 18:28 Uhr

SG Phönix Wildau mit torlosem Unentschieden (mit Bildergalerie)

SG Phönix Wildau mit torlosem Unentschieden (mit Bildergalerie)

Heiko Hoppenheit
Märkische Allgemeine Zeitung
Phönix-Keeper Nils Alexander (r.) verhinderte mit dieser Parade kurz vor dem Abpfiff der Partie die Gästeführung, die der eingewechselte Arkadiusz Jan Waszkowiak auf dem Fuß hatte. 
Phönix-Keeper Nils Alexander (r.) verhinderte mit dieser Parade kurz vor dem Abpfiff der Partie die Gästeführung, die der eingewechselte Arkadiusz Jan Waszkowiak auf dem Fuß hatte. © Oliver Schwandt
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Landesliga Süd: Werner-Elf erzielt in der Partie gegen den 1. FC Guben keinen Treffer.

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Am 11. Spieltag der Fußball-Landesliga Süd trennten sich die SG Phönix Wildau 95 und der 1. FC Guben mit einem torlosen Unentschieden. Die Dahmeländer rutschten nach dem fünften Saison-Remis auf den neunten Tabellenrang ab (17 Zähler), für den 1. FC Guben ging es runter auf Platz 14 (11). „Es war heute eine Partie zweier sehr kampfstarker Mannschaften, die sich über die gesamten 90 Minuten auf Augenhöhe begegneten. Mich hat ein wenig geärgert, dass mein Team die etwas besseren Chancenvorteile in wenigstens einen Treffer hätten ummünzen könnte“, resümierte Phönix-Coach Michael Werner nach dem Match im heimischen Otto-Franke-Stadion.

In Bildern: Die SG Phönix Wildau und der 1. FC Guben trennen sich torlos.

Am 13. Spieltag in der Landesliga Süd trennen sich die SG Phönix Wildau und der 1. FC Guben torlos. Zur Galerie
Am 13. Spieltag in der Landesliga Süd trennen sich die SG Phönix Wildau und der 1. FC Guben torlos. © Oliver Schwandt

Beide Mannschaften legten vor 55 Zuschauern sofort nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Benjamin Eberst richtig los. Das erste Achtungszeichen setzte der Gast aus der deutschen Grenzstadt. Nach einem misslungenen Querpass der Wil-dauer Hintermannschaft in der achten Spielminute, setzte der Gubener Kacper Stanislaw Rys den Ball mit seinem Schuss an den linken Pfosten. Nur 60 Sekunden später verfehlte Lansana Scheriff das Tor der Hausherren nur knapp.

Das Spiel blieb schnell, doch beide Abwehrreihen konnten die jeweils gegnerischen Angreifer gut kontrollieren, so dass beide Torhüter erst einmal wenig zu tun bekamen. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld vom Wildauer Simon Bolduan nach gut einer halben Stunde war es Steve Neumann, der von der Torraumgrenze den Ball aufs Tor köpfte. Auf der Linie stehend konnte noch ein Gubener Abwehrspieler den Ball abwehren. Der Nachschuss von Tim Kalmuczak ging dann knapp am linken Pfosten vorbei. Neumann war es dann auch in der 41. Minute, der den Ball aus linkem spitzen Winkel ans Außennetz beförderte.

Kopfball von Steve Neumann geht knapp am Tor vorbei

Nach dem Wechsel wurden die Hausherren stärker und erspielten sich nun auch Chancen. Mit dem ersten Angriff nach dem Wiederanpfiff verfehlte Kalmuczak das Tor aus rechtem spitzen Winkel nur knapp. In der 53. Minute rettete der Gubener Torwart Karol Ryszard Matwiejczyk das 0:0 für die Neißestädter, als er einen Kopfball von Ronny Brendel mit einer Hand noch zur Ecke lenken konnte. Aus dieser folgend war es Sebastian Speiler, der mit dem Kopf schon Matwiejczyk geschlagen hatte, doch wieder konnte ein Verteidiger auf der Linie retten. Phönix agierte weiter mit viel Druck. Selten kamen nun Angriffe der Gäste bis vor das Wildauer Tor. Nach einer Stunde verpasste Neumann das Gästetor mit seinem Kopfball nur knapp. Doch auch die Gubener hatten noch zwei gute Gelegenheiten zu verzeichnen.

Zuerst setzte Nico Hetzel seinen Kopfball in der 76. Minute knapp über das Tor und dann lenkte der Wildauer Torwart Nils Alexander nach 83 Minuten einen Abschluss von Magnus Pulm aus linker Strafraumposition noch zur Ecke. Den Abschluss der vergebenen Möglichkeiten hatten dann wieder die Hausherren. Den Distanzschuss von Steve Neumann aus rechter Strafraumposition konnte Matwiejczyk nur nach vorne abwehren, wo der eingewechselte Moris-Marten Wichert den Ball nur knapp verpasste. Am kommenden Sonnabend, dem 7. Dezember, muss Wildau um 13 Uhr beim BSC Preußen spielen.

SG Phönix Wildau: Alexander, Speiler, Kalmuczak (65. Wiechert), Babinowsky, Goltz (74. Karolat), Müller, Neumann, Damm, Brendel, Bolduan, Wieczorek