24. April 2022 / 13:44 Uhr

SG Phönix Wildau siegt verdient in Guben

SG Phönix Wildau siegt verdient in Guben

Heiko Hoppenheit
Märkische Allgemeine Zeitung
Tobias Wieczorek (SG Phönix Wildau)
Zeigte in Guben einen richtig starken Auftritt: Tobias Wieczorek. © Oliver Schwandt/Archivbild
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Landesliga Süd: Durch Treffer von Maurice Duhme und Tobias Wieczorek fährt das Dahmeland-Team einen 2:0-Erfolg beim BSV ein.

Fußball-Landesligist SG Phönix Wildau 95 gewann am 22. Spieltag das Match beim BSV Guben Nord vor 80 Zuschauern mit 2:0. „Meine Mannschaft hat heute eine sehr überzeugende Leistung gezeigt und damit drei wichtige Punkte eingefahren. Nach vorne waren wir immer gefährlich und hinten haben wir clever agiert“, freute sich SG-Coach Michael Werner.

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Das Spiel begann kämpferisch und auch ein wenig zerfahren. Wildau versuchte es mehr mit spielerischen Mitteln, die Gubener warteten auf schnelle Gegenaktionen. Doch außer einem schön gezirkelten Schuss vom Wildauer Maurice Duhme (5.), der das Tor nur knapp verfehlte, neutralisierten sich die Mannschaften weitestgehend. Nach Zuspiel von Simon Bolduan schloss Marcel Babinowsky in der 34. Minute von der zentralen Strafraumgrenze ab. Der Gubener Torwart Michael Noack konnte den Ball noch mit einer Hand über die Querlatte bringen. Nur 120 Sekunden später platzierte Ronny Brendel einen Kopfball zu zentral, sodass Noack keine Probleme hatte. Nun waren die Gubener dran. Einen harten Schuss von Tino Richter von der halbrechten Strafraumgrenze konnte der Wildauer Torwart Michael Braun nur noch mit einer Fußabwehr zur Ecke lenken (38.). Und als Philipp Nakoinz in der 43. Minute zentral und frei in den Lauf geschickt wurde, war es der Wildauer Routinier Björn Müller, der den Abschluss noch in letzter Sekunde verhindern konnte.

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Die Spielentscheidung fiel direkt nach dem Seitenwechsel. Tobias Wieczorek brach über die linke Seite durch, seine etwas zu weite Flanke landete auf der rechten Seite bei Babinowsky. Dessen Eingabe vollendete Duhme aus Kurzdistanz zu 1:0-Führung (46.). Ein Treffer mit Wirkung, denn von nun an bestimmten die Wildauer das Geschehen. Zumeist ging es über den schnellen Wieczorek, der an diesem Spieltag von den Gubenern kaum zu halten war. Besonders die linke Wildauer Angriffsseite brachte ein ums andere Mal Gefahr. Nicht, dass die Hausherren es nicht versuchten, doch waren sie in ihrem Angriffsspiel oft zu kompliziert und in den Zweikämpfen meist unterlegen.

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Mit einem schönen Heber trifft Tobias Wieczorek zum 2:0-Endstand

Nach einer Ecke in der 54. Minute kam Bolduan aus 20 Metern zum Nachschuss, doch wurde dieser von Christian Mai noch auf der Linie gerettet. Das zweite Wildauer Tor fiel dann in der 59. Minute. Der stark spielende Wieczorek überwand Noack mit einem Heber ins rechte lange Toreck zum 2:0-Endstand.

SG Phönix Wildau: Braun, Speiler (64. Schmidt), Kalmuczak (90. Neumann), Babinowsky, Müller, Niemeyer, Seppelt, Brendel, Bolduan, Duhme (80. Wiechert), Wieczorek.