12. Oktober 2020 / 10:31 Uhr

SG Rodenberg feiert Kantersieg, SC Deckbergen-Schaumburg zeigt wieder zwei Gesichter

SG Rodenberg feiert Kantersieg, SC Deckbergen-Schaumburg zeigt wieder zwei Gesichter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Leonie Knake (rechts) ist für die SG Rodenberg unermüdlich im Einsatz. © Bastian Borchers
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In der Fußball-Landesliga haben die Schaumburger Vertreterinnen ganz unterschiedliche Wochenenden erlebt. Während der SC Deckbergen-Schaumburg eine Niederlage einstecken musste, feierte die SG Rodenberg ein Schützenfest.

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SG Rodenberg – FC Wacker Neustadt 9:1. Keine Probleme bereitete der favorisierten SG Rodenberg im Heimspiel das Staffelschlusslicht Wacker Neustadt. Die SG setzte sich mit 9:1 durch und untermauerte ihre Tabellenführung, Melina Langer erzielte drei Treffer.
SGR-Trainer Jörg Wehrhahn zeigte sich hochzufrieden. Auch wenn einige Stammspielerinnen nicht hätten auflaufen können, habe sein Team eine starke Leistung abgerufen. Gegen die ohne Ersatzspielerinnen angereisten Gäste aus Neustadt dominierte die SG die Partie komplett. „Im Zweifel hätten wir noch eine Schippe drauflegen können“, wie Wehrhahn festhielt.

Es war an diesem Tag gegen sich tapfer wehrende, aber offensiv fast gar nicht in Erscheinung tretende Neustädterinnen nicht nötig. Die unermüdlich im Mittelfeld wirbelnde Leonie Knake erzielte in der 6. Minute das 1:0 und legte wenig später (28.) das 2:0 nach. Melanie Langer und Maike Wittekindt erhöhten bis zur Pause auf 4:0. Wiederum Wittekindt, Nele Korte, Hanna Jordan und noch zwei Mal Langer schraubten das Ergebnis auf neun SG-Treffer herauf. Eilina Ortelt erzielte für Wacker das zwischenzeitliche 1:6.

SG: Krallmann, Maike Wittekindt (59. Prietzel), Depping (46. Leffers), Langer, Jordan, Hilmer (84. Kölling), Korte, Annika Wittekindt (59. Homeyer), Knake, Meier, Hoppe.

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SV Germania Helstorf –SC Deckbergen-Schaumburg 4:0. Bei der deutlichen 0:4-Niederlage beim SV Germania helstorf haben die Frauen des SC Deckbergen-Schaumburg erneut zwei verschiedene Gesichter gezeigt.
In der ersten Hälfte gab es das etwas schwächere. Ohne die Offensivspielerinnen Nele Eldracher und Lisa Schneider hatten die Gastgeberinnen mehr Spielanteile und gingen in der 18. Minute durch Sina Schaal in Führung. Direkt danach musste SC-Stürmerin Dana Stolper nach einem Ellenbogencheck und eine Rippenprellung verletzt raus. „„Wir waren dadurch recht früh zur Umstellung gezwungen“, so SC-Trainer Dirk Bredemeier. Das 2:0 fiel wenig später durch einen Weitschuss in den Winkel von Jennifer Brink (18.). Das 3:0 noch vor der Pause durch Schaal (43.), deren verunglückte Flanke am Innenpfosten und dann im Tor landete, war eine Vorentscheidung.

Nach der Pause zeigten die SC-Frauen ihr bessere Gesicht. Das Team hielt besser dagegen und ließ nur wenige Torchancen zu. Julia Linke verpasste den Anschlusstreffer knapp (54.) und Louisa Sahlfeld traf nur die Latte (69.). Am Ende war es Brink, die für den 4:0-Endstand sorgte (77.).
„Auch wenn der Sieg der Helstorferinnen in Ordnung geht, waren wir für mich in der zweiten Hälfte Punktesieger. Auch wenn wir uns davon nichts kaufen können“, fand Bredemeier.

SC: Dombrowe, P.M. Litschel, Hildebrand, Reinhardt, Danziger, Bredemeier, Linke, Stolper (26. Henschel), A.M. Sahlfeld (87. Bredemeier), König (73. Voigt), L.C. Sahlfeld.