03. September 2020 / 17:33 Uhr

SG Rodenberg hat die Aufstiegsrunde fest im Blick

SG Rodenberg hat die Aufstiegsrunde fest im Blick

Isabell Remmers
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Die SG Rodenberg will sich in der Landesliga durchsetzen und den Aufstieg anpeilen. © Privat
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Frauen-Landesligist aus Rodenberg setzt auf die eigene Jugend und mit fast unveränderten Kader ins neue Spieljahr. Leonie Knake bekommt dabei vom Trainer ein ganz spezielles Lob.

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Das Ziel für die Fußballerinnen der SG Rodenberg scheint ganz klar: „Wir wollen die Aufstiegsrunde erreichen“, gibt Trainer Jörg Wehrhahn den klaren Fahrplan aus. Alles andere sei für das Rodenberger Team, das in den letzten Jahren immer oben in der Landesliga mitgespielt hat, keine Herausforderung. Sportlich soll auch in der kommenden Saison daran angeschlossen werden.

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Im neuen Modus muss die SGR in einer 7er-Gruppe ran. Die ersten drei Plätze bedeuten dann das Ticket für die Aufstiegsrunde im kommenden Jahr. Doch mit der Gruppeneinteilung ist der SGR kein Glücksgriff gelungen. „Wir haben die härtesten Gegner in unserer Gruppe“, weiß Wehrhahn. „Das kann aber auch in Vorteil für die Aufstiegsrunde sein.“ Zudem hat die SGR auch die weitesten Fahrten vor sich. Die Hannoveraner seien in der anderen Staffel quasi unter sich.

Mit dem SV Germanie Helstorf und der SG Schamerloh messen die Rodenberger direkt in der Hinrunde gegen die beiden Favoriten ihres Coaches. Gerade mit Schamerloh lieferte sich die SGR in den vergangenen Jahren immer ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. „Dieses Mal wollen wir uns aber durchsetzen“, betont Wehrhahn.

Und bereits in der Vorbereitung zeigten die Rodenbergerinnen, dass sie weiterhin top in Form sind, fuhren souveräne Siege ein. Und dass, obwohl noch nicht alle Top-Spielerinnen wieder mit von der Partie waren, wie Wehrhahn erklärt. Der Coach freut es zudem, dass sein Kader sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert hat.

Mit Sophia Burkowski hat die SGR nur eine Spielerin an Hannover 96 II verloren. Dafür kamen vier neue Spielerinnen hinzu. Mit Leonie Knake („ein richtiger Giftzwerg“), Lea Bake und Hanna Jordan hat die SGR drei Spielerinnen aus der eigenen Jugend hochgezogen. „Die sind direkt eingeschlagen wie eine Bombe“, betont Wehrhahn. Zudem kam Nora Wedekind aus Barsinghausen.

Sollte es also im kommenden Jahr in einer Aufstiegsrunde um die Meisterschaft in der Liga gehen, dann will die SGR ganz sicher ein Wörtchen mitreden. Doch am wichtigsten sei es dem Coach, dass die Saison „überhaupt bis zum Ende gespielt werden kann.“ Denn dann könne die SGR auch mit allen mithalten.

Zum Auftakt geht es am Samstag nach Sebbenhausen-Balge

Das Landesligafrauenteam der SG Rodenberg startet am Sonnabend um 16 Uhr gegen Aufsteiger SV Sebbenhausen-Balge in die neue Saison. SG-Trainer Jörg Wehrhahn sieht seine Rodenberger Fußballerinnen in der Favoritenrolle, „ohne den SV auf die leichte Schulter zu nehmen“.

Die Gastgeberinnen aus dem Landkreis Nienburg seien nur schwer einzuschätzen. Er habe nicht das gesamte Team an Bord. Klares Ziel sei es jedoch, einen Sieg mit nach Hause zu bringen, so Wehrhahn. Die Rodenbergerinnen wollen in ihrer Staffel einen der drei ersten Plätze erreichen, um sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren.

Die Saison-Vorbereitung stimmt den Trainer zuversichtlich. Immerhin besiegte die SGR mit dem TSV Bemerode (2:1) und dem FC Donop-Voßheide (5:2) zwei Oberligisten. bor

Kader: SG Rodenberg

Trainer: Jörg Wehrhahn

Torhüter: Amadine Riechers, Nele Krallmann.

Abwehr: Maike Wittekindt, Jana Golombek, Melina Langer.

Mittelfeld: Marie Otto, Hana Jordan, Taischa Hilmer, Nele Korte, Jule Kölling, Nora Wedeking, Annika Wittekindt.

Angriff: Leonie Knake, Miriam Hoppe, Maya Zeugner.

Zugänge: Leonie Knake, Lea Bake, Hanna Jordan (alle eigene Jugend), Nora Wedekind (TSV Barsinghausen).

Abgänge: Sophia Burkowski (Hannover 96 II).

Favoriten: SV Germania Helstorf, SG Schamerloh.

Ziel der Saison: Das Erreichen Aufstiegsrunde.