05. Oktober 2020 / 14:38 Uhr

SG Rodenberg schießt gegen den SC Deckbergen-Schaumburg sechs Tore in 20 Minuten

SG Rodenberg schießt gegen den SC Deckbergen-Schaumburg sechs Tore in 20 Minuten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Nele Korte ist schneller als ihre Gegenspielerin und schießt das 1:0 für die SG Rodenberg. 20 Minuten später steht es bereits 6:0. © Kultau
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Das Schaumburger Derby in der Landesliga war eine klare Angelegenheit. Nach einer kurzen Anlaufzeit ging es bei den Frauen der SG Rodenberg dann Schlag auf Schlag.

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Das Schaumburg-Duell zwischen den Fußball-Landesliga-Frauenteams der SG Rodenberg und des SC Deckbergen-Schaumburg ist mit 8:1 eindeutig an die Gäste aus Rodenberg gegangen. Mit sechs Toren in 20 Minuten machte die SGR bereits im ersten Durchgang alles klar. „Gratulation an die Rodenbergerinnen. Ihr Sieg geht völlig in Ordnung. Obgleich ich in der ersten Halbzeit zweifelsohne mehr Gegenwehr von meinem Team erwartet hätte“, so SC-Trainer Dirk Bredemeier.

Nach abtastendem Beginn legte die SG los wie die Feuerwehr, während Deckbergen-Schaumburg eine schwarze Phase erlebte. Nele Korte besorgte das 1:0 (20.) für die SG, es folgten zwei Treffer von Maike Wittekindt (23.,26), einer von Jana Golombek (33.) sowie zwei Tore von Melina Langer (35.,39.). „Das Abwehrverhalten war gut abgestimmt und unsere Offensivkräfte haben wieder einmal einen super Tag erwischt und fast jede Torchance genutzt“, erklärte SG-Trainer Jörg Wehrhahn. Mit einer 6:0-Führung gingen die Rodenbergerinnen als sichere Sieger in die Halbzeit. Der SC musste kurzfristig ohne Stürmerin Nele Eldracher auflaufen. Für sie spielte Dana Stolper nach längerer Pause wieder. Stolpert musste sich erst reinfinden, zeigte aber in Halbzeit zwei, dass sie eine Verstärkung sein kann.

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Im zweiten Durchgang habe der SC viel besser dagegengehalten, so Wehrhahn, für seinen Geschmack entwickelten sich dann „zu viele Ruppigkeiten“. Wiederum Korte erhöhte in der 76. Minute auf 7:0. Deckbergens Lisa Schneider, die zuvor schon die Latte traf, erzielte das 1:7 (80.) für ihre Farben, ehe Wittekindt (87.) ihren dritten Treffer zum 8:1-Endstand im Tor unterbrachte.

SC: Dombrowe, Litschel, Remmers, Reinhardt, Danziger (63. König), Bredemeier, Linke, Stolper, Schneider, Anna-Marie Sahlfeld, Louisa-Charlotte Sahlfeld.

SG: Krallmann, Maike Wittekindt, Golombek, Depping (46. Hoppe), Otto, Langer, Hilmer, Korte, Annika Wittekindt (46. Priesett), Leonie Knake, Meier (58. Riechers).