04. Oktober 2021 / 13:45 Uhr

SG Rodenberg überrollt den SV Sebbenhausen-Balge

SG Rodenberg überrollt den SV Sebbenhausen-Balge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolfoto
Symbolfoto © Alexander Bley
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Am Donnerstag steht das Landesliga-Derby zwischen den Fußballerinnen des SC Deckbergen-Schaumburg und denen der SG Rodenberg an. Während der SC die Generalprobe verpatzte, gelang sie bei der SGR.

SV Sebbenhausen-Balge – SG Rodenberg 0:8. Mit einem 8:0-Erfolg gegen Sebbenhausen-Balge ist das Erste Damenteam der SG Rodenberg zum dritten Sieg in der dritten Partie in der Landesliga-Staffel I gekommen. Das SGR-Trainerteam Jörg Wehrhahn und Dirk Trapphagen zeigte sich „hochzufrieden“ mit dem Auswärtsauftritt.
Die Rodenbergerinnen drückten der Begegnung vom Anpfiff an ihren Stempel auf, Sebbenhausen sei während der gesamten Spielzeit nur einmal zu einem Torschuss gekommen, wie Wehrhahn erklärte. Zur Pause führte die SG mit 3:0 durch Treffer von Melina Langer, Maike Wittekindt und Marie Otto.

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Im zweiten Durchgang schnürte die SG die Gastgeberinnen in der deren Hälfte ein. Mit jeweils zwei weiteren Toren durch Wittekindt und Otto sowie mit einem Treffer durch Langer schraubten die Rodenbergerinnen das Ergebnis auf 8:0 hoch. Bei der deutlichen Überlegenheit sei es möglich gewesen, sich schon etwas für das Nachholspiel am kommenden Donnerstag gegen Deckbergen-Schaumburg zu schonen, so Wehrhahn.
SG: Krallmann, Priesett, Maike Wittekindt, Golombek, Seynabou Trapphagen, Liu Trapphagen, Otto, Langer, Hese (46. Huber), Korte, Hoppe (58. Annika Wittekindt).

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FC Wacker Neustadt – SC Deckbergen-Schaumburg 5:2. Mit dem nahezu letzten Aufgebot reiste der SC nach Neustadt. Daher kam die 2:5-Niederlage nicht völlig aus dem Nichts, auch weil Julia Linke noch kurzfristig krankheitsbedingt passen musste. „Neustadt war heute schlicht und einfach agiler und deutlich einsatz- und lauffreudiger als wir“, brachte es SC-Trainer Dirk Bredemeier auf den Punkt. „Der Neustädter Sieg ist absolut verdient. Bis zur Halbzeit konnten wir das Spiel noch halbwegs auf Augenhöhe bestreiten. Nach dem Wechsel brachen jedoch alle Dämme.“

Zuvor gingen die Gäste nach einer schönen Einzelaktion von Louisa Sahlfeld mit 1:0 in Führung (28.). Doch La-Toya Barwa war an diesem Tag die alles überstrahlende Spielerin. Mit dem 1:1 in der 38. Minute schoss sie das erste ihrer fünf Tore. „Diese Szene war mehr oder weniger der Genickbruch in unserem Spiel“, fand Bredemeier. nach der Halbzeit schraubte Barwa das Ergebnis auf 5:1 hoch (49., 57., 70., 78.), ehe Sahlfeld noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieb (88.). „Im Derby am Donnerstag gegen Rodenberg muss eine klare Leistungssteigerung her“, forderte der Coach.

SC: Fischbeck, Litschel, Hildebrand, Reinhardt, Depping, Bredemeier, Seel, Lange, Danziger, Voigt, König, Sahlfeld, Lukas. bor, dak