21. März 2022 / 17:29 Uhr

SG Schulzendorf kann doch noch gewinnen

SG Schulzendorf kann doch noch gewinnen

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
SGS-Akteur Theo Bangel (M.) im Kampf um den Ball mit Manuel Domnik (l.) und Benedikt Jenkins vom SV Rangsdorf.  
SGS-Akteur Theo Bangel (M.) im Kampf um den Ball mit Manuel Domnik (l.) und Benedikt Jenkins vom SV Rangsdorf. © Oliver Schwandt
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Erster Sieg für Schneemann-Elf seit dem 17. Oktober 2021.

Am vergangenen Sonntag konnte ein kompletter Nachholspieltag in der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming durchgeführt werden. Besonders erfolgreich war dieser für die SG Schulzendorf, die seit dem 17. Oktober 2021 (1:0 gegen den Zellendorfer SV) wieder einmal eine Begegnung siegreich beendete. Nicht so gut dagegen läuft es derzeit beim SV Schönefeld, der die letzten drei Begegnungen (0:7 gegen Miersdorf/Zeuthen II, 0:6 gegen den SV Rangsdorf und 0:5 gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz) jeweils deutlich verloren hat und dabei keinen einzigen Treffer erzielte.

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SV Waßmannsdorf – SV Siethen 1:2 (1:0). „Wir haben 45 Minuten nichts zugelassen und die Gäste in deren Hälfte festgesetzt. Wir hätten in dieser Zeit eigentlich den Deckel drauf machen müssen. Nach dem Seitenwechsel haben wir das Spiel aus der Hand gegeben, sodass Siethen durch zwei berechtigte Elfmeter zu drei Punkten kam. Ein dickes Lob an Schiedsrichter Maximilian Fabisch und seine Assistenten Maurice Fineske und Florian Scholz, die einen super Job machten“, so SVW-Trainer Daniel Koschinsky. Die Gastgeber gingen durch Sebastian Waller vor 65 Zuschauern in Führung (12.). In Hälfte zwei kamen die Gäste durch die Strafstoßtore von Linus Thiedemann (62.) und Kevin Puhn (84.) zu zwei verdienten Treffern. Unschöner Höhepunkt war die Rote Karte für den Waßmannsdorfer Julian Bartel nach einer Zuschauerbeleidigung (85.).

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SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II – SV Schönefeld 7:0 (2:0). „Wir dominierten das Spiel weitestgehend und haben im ersten Abschnitt schon mehrere gute Möglichkeiten, um das Match zu entscheiden. Aber dennoch hatten wir etwas Glück, da Schönefeld in der ersten Halbzeit zwei sehr gute Chancen herausspielte. In Durchgang zwei waren wir weiter überlegen und belohnten uns mit fünf weiteren Treffern“, freute sich Eintracht-Trainer Thomas Jacob über den klaren Heimerfolg. Die Tore für seine Mannschaft markierten vor 42 Zuschauern Marvin Soost (7., 76.), Daniel Tauchmann (33.), Lukas Müller (56., 66.), Boris Schwarz (75.) und Lukas Kaulbarsch (80.).

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SC Blau-Weiß Schenkendorf – Ruhlsdorfer BC 3:3 (1:1). „Sieht man das Match über die gesamten 90 Minuten, so ist das Remis absolut gerechtfertigt. Ein dickes Lob zudem an meine Jungs, die nach einem 1:3-Rückstand wieder zurück in die Partie gekommen sind. Mit etwas Glück können wir sogar noch den Siegtreffer erzielen“, resümierte Blau-Weiß-Trainer Enrico Jachan. Die Gäste gingen durch Tino Schindler früh in Front (5.). Calvin Heinz erzielte in Minute 12 den 1:1-Ausgleich. Erneut Schindler (58.) und Angelino Nowara (69.) erhöhten auf 3:1, ehe Schenkendorf durch Heinz (71.) und Odi Rashdan (82.) noch zu einem Punktgewinn kam.

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BSC Preußen II – MSV Zossen II 3:1 (1:1). „Der Sieg war verdient, weil wir in der ersten Hälfte nur eine Chance, die die Gäste zum Ausgleich nutzten, zugelassen haben. Auch nach der Pause waren wir ganz klar besser“, erkannte BSC-Coach Ronny Gehrke, der vorerst die Nachfolge von Lars Blank angetreten hat und das Team bis zum Sommer zusammen mit Christian Jänicke trainiert.    Nach acht Minuten erzielte Jonas Ludewig die Preußen-Führung, die Jimmy Nix egalisierte (43.). Im zweiten Durchgang stellte Jannis Buhlert (64.) den alten Abstand wieder her. Mit einer direkt verwandelten Ecke gelang Joel Steinke (72.) das 3:1.

Ludwigsfelder FC II – SV Teupitz/Groß Köris 4:3 (2:0). „Wir haben das Spiel kontrolliert, ohne jedoch zu glänzen. Am Ende wurde es noch mal eng, aber wir konnten den Sieg über die Zeit retten“, konstatierte LFC-Co-Trainer Peter Griebsch. Durch die Tore von Leon Barna (5.) und Christian Mewes (30./Strafstoß) lag die Oberligareserve zur Pause mit 2:0 vorn. Lukas Rudolph traf zum 3:0 (49.), ehe Michel Neujahr das 1:3 gelang (67.). Mit einem weiteren verwandelten Strafstoß markierte Elias Lüttke das 4:1 (74.). Durch Sebastian Braatz (83.) und Stefan Redlich (90.+2) kam der SV in der Schlussphase noch zu zwei weiteren Treffern.

FSV Admira 2016 – HSV Fortuna 2:0 (1:0). Vor 95 Zuschauern brachte André Hönow den Tabellenführer mit 1:0 in Front (12.). Kurz vor der Pause sah HSV-Akteur Florian Schulze Gelb-Rot (36.). Mit einem Spieler mehr auf dem Feld dauerte es bis zur fünften Nachspielminute, in der Marvin Preuß einen Strafstoß zum 2:0 verwertete. Bitter verlief das Match für Constantin Wodrich von den Gästen, der sich die linke Schulter auskugelte und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Unsere besten Genesungswünsche gehen an Constantin, sodass er schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückkehren kann“, sagte Admira-Coach Stefan Eggert, der ansonsten nicht wirklich mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war: „Das Beste an unserem Spiel war heute das Ergebnis, ansonsten haben wir nicht viel auf den Platz bekommen. Wir sind mit zwei blauen Augen davongekommen, da sich Heidesee mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte.“

Durch unnötige Rote Karte selbst geschwächt

SV Grün-Weiß Großbeeren – SV Blau-Weiß Dahlewitz 2:4 (1:3). „Meine Mannschaft hat in der ersten Hälfte einfach zu zögerlich agiert. Die beiden ersten Gegentore sind jeweils nach Ecken gefallen, bei denen wir den Gegner förmlich eingeladen haben“, erkannte Grün-Weiß-Trainer Ronald Schäfer. Die Gäste erwischten einen richtig starken Beginn, denn nach den Treffern von Niklas Rosenberg (9.), Lukas Knochel (15.) und Patrick Engelmann (39.) führten sie sicher mit 3:0. Vor der Pause konnte Fabian Goldhahn auf 1:3 verkürzen (45.+1). Nach dem 2:3 durch John Marx drückte Großbeeren auf den Ausgleich, schwächte sich in dieser heißen Phase jedoch selbst. Nach einer Tätlichkeit von Marcel Noack sah dieser die Rote Karte (80.). Mit einem verwandelten Strafstoß von Lukas Knochel (81.) gelang Blau-Weiß das 4:2. „Durch den Platzverweis haben wir uns selbst geschlagen“, ärgerte sich Schäfer.

SG Schulzendorf – SV Rangsdorf 3:1 (0:1). Nach einem Abwehrfehler ging Rangsdorf durch Tom Müller mit 1:0 in Führung (37.). Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren vor 42 Zuschauern das Match und kamen durch Vincent Maikath (54.) und dem Doppelpack von Rodrique-Martial Siaha (63., 79.) zum ersten Sieg im neuen Jahr. „Der Dreier war für die Moral der Jungs unheimlich wichtig. Wir benötigen jeden Punkt, um mit einer guten Ausgangsposition in die Playoffs zu starten“, sagte SGS-Trainer Christian Schneemann nach dem Match. „Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätten wir unsere große Chance zum 2:0 genutzt. Völlig unnötig haben wir nach einem katastrophalen Fehler das Spiel im zweiten Durchgang noch abgeben“, ärgerte sich SVR-Coach Michael Weiß.