14. Januar 2020 / 17:55 Uhr

SG Sieversdorf-Kickerinnen unterliegen nur den Titelträgern

SG Sieversdorf-Kickerinnen unterliegen nur den Titelträgern

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
In dieser Szene lassen Kobra Nazari (l.) und Ulrike Moring (r.) ihre Gegenspielerin nicht vorbei. 
In dieser Szene lassen Kobra Nazari (l.) und Ulrike Moring (r.) ihre Gegenspielerin nicht vorbei.  © Marius Böttcher
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Futsal-Landesmeisterschaft: Sieversdorfer Fußballteams verkaufen sich gut.

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Bei den Futsal-Landesmeisterschaften der Juniorinnen und der Frauen mischten am Wochenende auch die Kickerinnen der SG Sieversdorf in drei der insgesamt vier Turniere mit. Zwar reichte es in allen Altersklassen nicht für den Einzug ins Halbfinale, dennoch präsentierte man sich sehr ordentlich und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

D-Juniorinnen: Die jüngsten Fußballerinnen des Vereins bekamen es in der Vorrunde mit dem Bundesliga-Nachwuchs von Turbine Potsdam, der SpG Heidesee/Senzig und dem BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow zu tun. Gegen eben jene Preußen, die sich später im Endspiel gegen Rot-Weiß Neuenhagen die Krone aufsetzten, hielten die SGS-Mädels lange gut mit, mussten 60 Sekunden vor dem Ende aber das 0:1 hinnehmen. Zwei weitere torlose Remis bedeuteten Rang drei in der Gruppe und das Sechsmeterschießen um den fünften Platz gegen den RSV Eintracht. Dort behielten die Schützlinge von Trainer Bernhard Bukowski mit 2:0 die Oberhand und traten mit einem Erfolgserlebnis und in dem Bewusstsein, dass Maximale herausgeholt zu haben, die Heimreise Richtung Sieversdorf an.

In Bildern: D-Juniorinnen des BSC Preußen 07 sind Futsal-Landesmeister.

Der Nachwuchs des BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow sichert sich dank eines 1:0-Sieges im Endspiel gegen Rot-Weiß Neuenhagen die Futsal-Krone bei den D-Juniorinnen. Zur Galerie
Der Nachwuchs des BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow sichert sich dank eines 1:0-Sieges im Endspiel gegen Rot-Weiß Neuenhagen die Futsal-Krone bei den D-Juniorinnen. © Marius Böttcher
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B-Juniorinnen: Auch der älteste Nachwuchs schlug sich achtbar und musste sich in der Vorrunde lediglich dem Titelträger SV Falkensee-Finkenkrug – die Mädchen aus der Gartenstadt besiegten im Finale Turbine Potsdam II aus sechs Metern mit 2:0 – denkbar knapp mit 0:1 beugen. Zwei Siege und ein Remis später stand für das Team von Coach Wolfgang „Pinne“ Seeliger fest, dass die Vorschlussrunde um Haaresbreite verpasst wurde – Turbine Potsdam II hatte den einen nötigen Zähler mehr auf dem Konto. Was blieb, war die Entscheidung vom Punkt um den fünften Platz. Die besseren Nerven hatte dort jedoch der Nachwuchs des FSV Babelsberg 74 – die SGS verlor mit 1:2.

In Bildern: FSV Babelsberg 74 gewinnt Futsal-Landesmeisterschaft der Frauen.

Die Frauen des FSV Babelsberg 74 (weiße Trikots) konnten sich den Titel bei der Futsal-Landesmeisterschaft sichern. Den zweiten Rang belegte der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, den dritten Platz holten sich die Frauen von Blau-Weiß Beelitz. Zur Galerie
Die Frauen des FSV Babelsberg 74 (weiße Trikots) konnten sich den Titel bei der Futsal-Landesmeisterschaft sichern. Den zweiten Rang belegte der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, den dritten Platz holten sich die Frauen von Blau-Weiß Beelitz. © René Teichmann

Frauen: Auf der einen Seite überraschend gut, auf der anderen aber auch unglücklich – so kann man den Auftritt der Sieversdorfer Landesliga-Frauen bei der Futsal-Meisterschaft beschreiben. Die Mannschaft um Trainer Siegfried Zepp machte es den Nachwuchs-Kickerinnen des Vereins gleich und verlor nur gegen den späteren Meister – in diesem Falle Babelsberg 74, gegen die man im ersten Turnierspiel mit 0:2 unterlag. Zwei torlose Duelle mit Miersdorf/Zeuthen, ebenfalls Finalist, und Turbine Potsdam III sowie ein 2:0-Erfolg gegen Borgsdorf reichten nicht für das Semifinale. „Schade, da war mehr drin, die Chancen waren auch da, ins Halbfinale einzuziehen. Gegen Miersdorf waren wir sogar einen Tick besser“, fand Zepp, dessen Team sich gegen den SV Babelsberg 03 (2:1 nach Sechsmeterschießen) immerhin noch mit Platz fünf belohnte. „Ich bin nicht unzufrieden, bis auf Babelsberg 74 war das Niveau gleich.“

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