26. Oktober 2020 / 09:20 Uhr

SG Taucha und Markranstädt mit Remis, Markkleeberg und BW Leipzig verlieren

SG Taucha und Markranstädt mit Remis, Markkleeberg und BW Leipzig verlieren

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
David Reich
David Reich schießt Taucha mit 2:1 in Führung. © Christian Modla
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Am 6. Spieltag der Sachsenliga trennte sich die SG Taucha vom Großenhainer FV mit 2:2 und Markranstädt von Pirna-Copitz 0:0. Währenddessen unterlagen die Kickers Markkleeberg in Freital 0:4 und Blau-Weiß Leipzig musste zu Hause eine 0:3-Niederlage gegen Neusalza-Spremberg hinnehmen.

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Leipzig. Die Punktausbeute der vier Fußball-Sachsenligisten aus der Leipziger Region blieb an diesem Wochenende überschaubar. Die SG Taucha spielte beim Großenhainer FV 2:2, der SSV Markranstädt trennte sich vom VfL Pirna-Copitz torlos remis, während Kickers Markkleeberg (0:4 in Freital) und Blau-Weiß Leipzig (0:3 gegen Neusalza-Spremberg) unterlagen.

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Taucha ging zweimal in Führung

Die Kickers waren nach 36 Minuten schon nur noch zu neunt, weil Ricardo Moreno Morales Rot (Foul) und Ronny Mewes Gelb-Rot (Meckern und Foul) gesehen hatten. Zu allem Überfluss köpfte Saif Al Abri nach Eckball zwischen diesen beiden Ereignissen auch noch ins eigene Tor. „Dann, erst recht zu neunt, haben wir nur noch tief verteidigen können“, beschrieb Kickers-Trainer Ronny Meißner die missliche Lage.

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Blau-Weiß hielt bis zur Pause immerhin ein 0:0, ehe ein Abwehrfehler den 0:3-Absturz einleitete. „Danach haben wir keine Mittel gefunden, das Blatt zu wenden und letztlich auch verdient verloren“, bekannte BW-Coach Olaf Kaplick enttäuscht. In Markranstädt sahen nur 25 Zuschauer ein Match, in dem 90 Minuten lang keine echte Tormöglichkeit erspielt wurde. „Es ging verbissen und intensiv zu“, sagte SSV-Trainer Olaf Brosius, „das erklärt die Chancenarmut.“

Dagegen gingen die Tauchaer in Großenhain zweimal in Führung. Erst traf Paul Lehmann nach Eingabe von Maaz Abdelrahim, dann sorgte David Reich, der diesmal beste Tauachaer, per Fernschuss für die erneute Gästeführung. „Doch bei Standards sahen wir oftmals schlecht aus, reagierten wie eben auch beim 2:2 zu langsam“, ärgerte sich Trainer Marcus Jeckel trotz des Punktgewinns. Da die Großenhainer nach ihrem Ausgleich sogar noch Torchancen hatten, war er mit dem Ergebnis am Ende zufrieden.