12. April 2019 / 17:55 Uhr

SG Taucha will in der Tabelle weiter klettern

SG Taucha will in der Tabelle weiter klettern

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild.
Symbolbild. © Pixabay
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Der Drittletzte der Sachsenliga empfängt mit dem Großenhainer FV ein Spitzenteam. Der SSV Markranstädt will nach vier Pleiten in Folge gegen Radebeul wieder in die Erfolgsspur finden. 

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Leipzig. Die Hoffnung lebt in Taucha: der dortige Fußball-Sachsenligist holte aus den letzten beiden Spielen vier Punkte und kletterte damit immerhin auf Rang 14. Das ist zwar immer noch ein Abstiegsplatz, aber das rettende Ufer ist lediglichnoch zwei Punkte entfernt. Nun kommt am Sonnabend, 15, Uhr mit dem Großenhainer FV zwar ein Liga-Schwergewicht an die Kriekauer Straße, doch unschlagbar ist der Tabellendritte ungeachtet seiner Torjäger Paul Witschel (15 Treffer) und Torsten Marx (12, soll aber angeschlagen sein) auch nicht, wie Stahl Riesa vor zwei Wochen daheim bewies. Bei den Riesaern hatte man zuvor Trainer und Ex-Dynamo Daniel Küttner entlassen. Gleiches droht SG-Coach Marcus Jeckel momentan nicht, nach dem jüngsten 5:0 gegen Olbernhau und dem hochverdienten 0:0 in Markkleeberg scheint ein solcher Schritt nicht nötig. „Es ist eine ähnliche Konstellation wie in der Hinrunde“ erinnert sich Jeckel. „Damals hat Großenhain unseren positiven Trend gestoppt. Das soll diesmal nicht passieren, auch wenn das eine starke Truppe ist. Sie hat aber auch Schwächen.“

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Die Markkleeberger Kickers gastieren diesmal beim FC Lößnitz, der als Fünfter punktgleich mit den gleich dahinter liegenden Gästen ist. Spitzenreiter FC Grimma machte vor zwei Wochen vor, wie man dort 1:0 gewinnt. Vielleicht haben die Kickers eine ähnliche Portion Glück wie die Grimmaer.

Die braucht auch wieder einmal der SSV Markranstädt, dessen letzter Sieg vier Niederlagen in Folge zurückliegt. „Gegen Radebeul wollen wir unbedingt einen Dreier“, betont SSV-Trainer Uwe Ferl unmissverständlich vor der Sonntagspartie (Anstoß 15 Uhr). Das jüngste schmerzhafte 1:6 bei Einheit Kamenz will Ferl schnell abhaken. Sein Team liegt als Zehnter einen Rang und einen Punkt vor den Gästen, die Trainer und DDR-Ex-Nationalspieler Matthias Müller zum Saisonende übrigens verlassen wird. Aktuell sind weder die Markranstädter noch die Radebeuler in akuter Abstiegsgefahr. Derlei Nöte wollen natürlich beide auch im letzten Meisterschaftsdrittel vermeiden.

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