09. März 2020 / 10:18 Uhr

SG Weißig erkämpft Sieg gegen Post Dresden

SG Weißig erkämpft Sieg gegen Post Dresden

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
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Linienrichter Sebastian Türk (M.) beobachtet die Aktion von Sachsenwerks Doppeltorschützen Fabian Zill (l.) gegen Thomas Voigt (Süd-West). © Steffen Manig
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Stadtoberliga: Weißig konnte sich gegen die Post mit 3:2 durchsetzen. Der Zschachwitzer Trainer hingegen ärgert sich nach dem 1:1 gegen Hellerau über die Unparteiischen.

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Dresden. Die Winterpause in der Stadtoberliga ist vorüber. Seit Sonnabend rollt der Ball wieder. Und die Partie zum Auftakt zwischen der SG Weißig und Post Dresden wurde das erwartet emotional heiß geführte Match. Acht Gelbe Karten zeigte der Unparteiische. Am Ende holten die Hausherren einen 3:2 (1:1)-Erfolg, den Trainer Thomas Klippel sehr hoch einschätzte: „In dieser Begegnung zu gewinnen, das bringt sehr viel Selbstvertrauen für die Spieler. Es war eine hitzige Partie mit einigen Nickligkeiten. Die Postler waren sehr gut aufgestellt und haben uns das Leben schwer gemacht.“ Klippel war selbst viele Jahre Trainer beim Post SV.

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Sein ehemaliges Team ging durch Michel Böhme in der 16. Minute in Führung. Alexander Hartwig gelang in der 33. Minute der Ausgleich. Mitte der zweiten Halbzeit traf der 19-Jährige zum 2:1 (66.). Tim Pagels brachte die Postler wieder heran (78.). Den Siegtreffer für Weißig besorgte der 22 Jahre alte Lucas Manz in der 83. Minute. „Ein wertvoller Dreier, vor allem auch beim Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz“, freute sich Klippel.

Sachsenwerk mit Kantersieg

Die Weißiger Kontrahenten im oberen Tabellenbild kamen zu Unentschieden. Blau-Weiß Zschachwitz gab gegen den VfB Hellerau-Klotzsche eine 1:0-Führung durch Martin Goldmann (31.) noch aus der Hand. Torsten Conrad besorgte das 1:1 in der 66. Minute. Zuvor hatte Tom Winter das 2:0 für Zschachwitz auf dem Fuß. Außerdem nahm der Schiedsrichter einen Strafstoßpfiff für die Blau-Weißen nach Rücksprache mit dem Linienrichter wieder zurück. „Es war eine komische Entscheidung“, ärgerte sich BW-Coach Jürgen Fischer: „In der ersten Halbzeit wird ein Handspiel des Hellerauer Tormanns außerhalb des Strafraums nur mit Gelb geahndet. Dann wird der klare Elfer zurückgenommen und als Krönung sieht Steffen Voigt nach einem Pressschlag Gelb-Rot.“

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Auch der TSV Cossebaude und Turbine Dresden trennten sich 1:1 (0:0). Routinier Rico Kleebank (32 Jahre alt) brachte die Gastgeber in Front (54.), Martin Richter, auch bereits 30 Jahre alt, erzielte in der 69. Minute den Ausgleich. In der Nachspielzeit sah Turbine-Spieler Sebastian Müller die Ampelkarte. Deutlich mehr Treffer gelangen Tabellenführer Sachsenwerk beim 6:0 über den FV Süd-West. Fabian Zill (10., 16.), Tarik Johmani (20., 40.) sowie Daniel Fiedler (80., 82.) schnürten jeweils einen Doppelpack.

Dank einer starken Schlussoffensive holte die zweite Garnitur der SG Weixdorf bei Gebergrund Goppeln einen 1:4-Rückstand noch auf und rettete mit einem 4:4 (0:1) einen Punkt. Die Hausherren waren durch Ramin Kronefeld kurz vor der Halbzeitpause in Führung gegangen (44.). Mit dem Wiederanpfiff erhöhte der selbe Spieler auf 2:0. Jonathan Drechsel traf zum 3:0 (53.). Der erste Weixdorfer Treffer resultierte aus einem Eigentor von Marco Schoenfeld nur sechzig Sekunden später. David Meister ließ das 4:1 in der 63. Minute folgen. Die letzten 20 Minuten gehörten dann den Gästen. Michael Kordes (70.), Lionel Goutal (74.) und Felix Müller (80.) sicherten Weixe II noch den eigentlich schon abgeschriebenen Punkt.