13. September 2021 / 20:20 Uhr

SG Zühlsdorf wartet als einziges Team noch auf einen Punkt

SG Zühlsdorf wartet als einziges Team noch auf einen Punkt

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
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Die Friedrichsthaler um Kapitän David Glaub (links) verloren in Leegebruch mit 2:3. © Roeske
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Am 4. Spieltag konnte erstmalig die SG Mildenberg einen Zähler holen. Während der SV Friedrichsthal die erste Niederlage kassierte, eilt TuS II weiter von Sieg zu Sieg und ist als einzige Mannschaft in der Staffel verlustpunktfrei.

FC Kremmen – Falkenthaler Füchse 1:3 (0:2). Tore: 0:1 Schindler (14.), 0:2 Schindler (42.), 1:2 Breyer (62./FE), 1:3 Franz (89.). Gelb-Rote Karte: Kevin Suzska (63.). Zuschauer: 73. Am Ende mussten sich beide Seiten die Augen reiben. Die stark auftrumpfenden Gastgeber verloren trotz großer Spielanteile. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft“, sagt Falkenthal-Trainer Hannes Krämer. „Ich weiß immer noch nicht, wie wir gewinnen konnten.“ Enttäuschung herrschte dagegen auf Seiten der Kremmener. „Wir haben unsere vielen Chancen nicht genutzt“, so FCK-Coach Oliver Dölling.

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SG Mildenberg – Häsener SV 0:0. Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 140. Den ersten Punkt in der Saison 2021/22 konnte die Mannschaft aus Mildenberg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge holen. „Es war ein Spiel mit wenigen Torraumszenen. Keiner wollte einen Fehler machen“, sagt SGM-Coach Ronny Wasielewski.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © MAZ

SG Zühlsdorf – Grün-Weiß Bergfelde 1:3 (1:1). Tore: 0:1 Täuber (30./FE), 1:1 Wellner (37.), 1:2 Zeinert (76.), 1:3 Zeinert (85.). Zuschauer: 65. Dank eines Doppelpacks von Axel Zeinert gewannen die Bergfelder. Die Mannschaft aus Zühlsdorf wartet dagegen als einziges Team der Liga noch auf ein Erfolgserlebnis. „Hinten raus hat uns einfach die Luft gefehlt“, so Zühlsdorf-Trainer Olaf Otte. „Der Gegner hat spielerisch überzeugt.“ Daher verwundert es nicht, dass Bergfelde-Coach Burak Benkli von einem "verdienten Erfolg" sprach.

Blau-Weiß Leegebruch – SV Friedrichsthal 3:2 (1:2). Tore: 1:0 Matzat 12.), 1:1 Rohrlack (15.), 1:2 Rohrlack (38.), 2:2 Guggenberger (74.), 3:2 Moge (90.+5/FE). Gelb-Rote Karte: Kolasinski (70./Friedrichsthal). Rote Karte: Matzat (76./Leegebruch) Zuschauer: 85. Ein Farb-und Torspektakel gab in Leegebruch. Am Ende mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Diese konnten sich bei Artur Moge bedanken, der in der Schlussminute per Foulelfmeter den Siegtreffer erzielte. „Für den Zuschauer war es ein perfektes Spiel“, sagt SVF-Trainer Steven Rohrlack. „Der Elfmeter ist am Ende ärgerlich.“

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SG Storkow – FC 98 Hennigsdorf II 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Simon (39.), 0:2 Schmidt (51.). Zuschauer: 85. Die Gäste brauchten gegen zunächst stark aufspielende Hausherren Zeit, um in die Partie zu finden. Ein Tor kurz vor der Halbzeit und kurz danach ebnete den „verdienten Auswärtssieg“, so FC 98 II-Trainer René Hein.

Rot-Weiß Schönow – FSV Bernau II 5:1 (3:1). Tore: 1:0 Erdmann (5.), 2:0 Schulz (18.), 2:1 Kyyan (28.), 3:1 Krüger (45.+2), 4:1 Bachnick (81.), 5:1 Lang (84.). Zuschauer: 151. Keine Probleme hatten die Hausherren gegen überforderte Bernauer im reinen Barnimer-Duell. „Der Knoten ist in dem Spiel geplatzt und wir haben endlich mal Tore geschossen“, sagt Schönow-Coach Tobias Robel.


TuS Sachsenhausen II – Grün-Weiss Ahrensfelde II 4:2 (1:2). Tore: 1:0 Rosenberg (24.), 1:1 Herrmann (32.), 1:2 Herrmann (45./FE.), 2:2 Grüning (59.), 3:2 Nassar (65.), 4:2 Wnuczek (90.). Zuschauer: 41. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. Da drehten die Gastgeber mächtig auf. „Wir haben körperlich überzeugt“, sagt TuS II-Coach Philipp Holzhauer, der selbst das Tor hütete.