28. September 2019 / 17:40 Uhr

0:2 bei der SGS Essen: Turbine geht mit Niederlage in die Länderspielpause (mit Galerie)

0:2 bei der SGS Essen: Turbine geht mit Niederlage in die Länderspielpause (mit Galerie)

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
SGS-Torschützin Jacqueline Klasen (l.) im Duell mit Turbines Rieke Dieckmann.
SGS-Torschützin Jacqueline Klasen (l.) im Duell mit Turbines Rieke Dieckmann. © Jan Kuppert
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Frauen-Bundesliga: Nach dem 0:3 gegen den VfL Wolfsburg kassiert Turbine Potsdam die zweite Bundesliga-Niederlage in Folge.

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Turbine Potsdam hat in der Frauen-Bundesliga die zweite Niederlage in Folge kassiert. Nach dem 0:3 gegen Meister VfL Wolfsburg vor einer Woche unterlagen die Turbinen am Samstagmittag mit 0:2 (0:1) bei der SGS Essen und gehen damit mit einer Niederlage in die Länderspielpause.

Turbine hat zunächst mehr vom Spiel

Turbine kam zunächst etwas besser ins Spiel, nach knapp zehn Minuten hatten die Potsdamerinnen den ersten Abschluss. Spielmacherin Gina Chmielinski schoss den Ball aus 20 Metern aber weit übers Tor. Fünf Minuten später flankte Linksverteidigerin Anna Gerhardt nach einer schönen Kombination in die Mitte, wo Nina Ehegötz allerdings nicht genug Präzision und Druck hinter den Ball bekam. Erstmals zupacken musste Essen-Torhüterin Josephine Plehn bei einem Kopfball von Turbine-Rechtsverteidigerin Malgorzata Mesjasz - sie vertrat die verletzte Anna Gasper gut -, deren Bogenlampe aber kein Problem für die Essen-Torhüterin darstellte.

In Bildern: Turbine Potsdam verliert mit 0:2 bei der SGS Essen.

Rieke Dieckmann (r.) vertrat auf der linken Turbine-Offensivseite die verletzte Viktoria Schwalm. Zur Galerie
Rieke Dieckmann (r.) vertrat auf der linken Turbine-Offensivseite die verletzte Viktoria Schwalm. ©
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Im Anschluss bekamen die Gastgeberinnen allerdings das Spiel besser in den Griff. Auf der Linie musste Rieke Diekmann nach einer Ecke klären (20.). Eine Minute später musste Torhüterin Vanessa Fischer zupacken, den anschließenden Abschlag brach sie aber ab - und übertrat dabei die Linie ihres 16-Meter-Raums, Freistoß für Essen. Den zimmerte die sehr aktive Nationalspielerin Lea Schüller nur knapp rechts neben das Tor. 30 Sekunden später schoss die früh eingewechselte Maria Lange links neben das Tor. Die SGS-Frauen schnürten Turbine in dieser Drangphase in der eigenen Hälfte ein, Fischer musste gegen die frei vor ihr auftauchenden Lea Schüller retten.

0:1 kurz vor der Pause

Nach einer etwas ruhigeren Phase kam Turbine nach einer Ecke (38.) erneut in die Bredouille und mussten auf der Linie klären - die Gastgeberinnen hatten in der ersten Halbzeit die deutlich besseren Chancen. Und das machte sich kurz vor der Halbzeit auch beim Ergebnis bemerkbar. Nach einer schönen Kombination schloss Lea Schüller durch die Beine von Fischer ab (44.) - der 0:1-Pausenstand aus Sicht von Turbine.

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Die Kabinenansprache von Trainer Matthias Rudolph schien dabei seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Die Turbinen waren bissiger in den Zweikämpfen und setzten die Gastgeberinnen deutlich mehr unter Druck. In der 51. Minute unterlief Essens Torhüterin nach einer Ecke ein Fehler, doch Angreiferin Lara Prasnikar konnte den Abpraller nicht verwerten. Auch Nina Ehegötz verzog fünf Minuten später ihren Versuch aus rund zehn Metern. Die Turbinen hatten das Spiel in dieser Phase völlig im Griff, hatten aber in der 62. Minute etwas Glück, dass Schiedsrichterin Anna-Lena Heidenreich nicht auf Elfmeter entschied, als Gina Chmielinski Essens Etonam Anyomi zu Fall brachte. Drei Minuten später verzog Essens Maria Lange knapp.

Einwechselspielerinnen mit unglücklicher Rolle beim 0:2

Rudolph reagierte mit einem Doppelwechsel, Marie Höbinger und Sophie Weidauer kamen für Chmielinski und Diekmann (66.) - doch das Tor machte Essen. Dabei spielten die beiden Einwechselspielerinnen eine unglückliche Rolle: Nach einer Ecke (76.) schoss Weidauer Mitspielerin Höbinger an, der Ball fiel Jacqueline Klasen vor die Füße, die beim Abstauber kein Problem hatte - 2:0.

Das 3:0 verpasste Schüller nach einem Fehlpass von Rahel Kiwic, doch ihr Heber strich über das Tor (82.). Kirsten Nesse hätte in der 88. Minute erhöhen können, doch Fischer parierte. In der 90. Minute hatte Kiwic die Riesenchance auf das 1:2, doch ihr Schuss von der Fünfmeterraumlinie strich nur das Außennetz. Auf der Gegenseite knallte noch einmal ein Schuss an den Querbalken des Turbine-Gehäuses (90.+2). Doch das war immer noch nicht der Schlusspunkt, Weidauer wurde in der vierten Minute der Nachspielzeit in aussichtsreicher Position aber geblockt.

Turbine Potsdam: Fischer - Mesjasz, Kiwic, Elsig, Gerhardt - Zadrazil, Graf - Ehegötz, Chmielinski (66. Höbinger), Dieckmann (66. Weidauer) - Prasnikar.

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