18. Juni 2019 / 15:19 Uhr

SHFV gibt die vorläufige Einteilung der Spielklassen bekannt

SHFV gibt die vorläufige Einteilung der Spielklassen bekannt

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
SVE Comet-Coach Mark Hungerecker muss zu seinem Leidwesen mit seinem Team in der Landesliga Holstein antreten.
SVE Comet-Coach Mark Hungerecker muss zu seinem Leidwesen mit seinem Team in der Landesliga Holstein antreten. © Uwe Paesler
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Noch können die Vereine eine Verschiebung in eine andere Staffel der jeweiligen Spielklassenebene wünschen, sofern ein anderer Verein für einen Tausch zur Verfügung steht. Doch der vorläufige Plan liegt bereits vor. Dieser sieht in den Landes-und Verbandsligen grundlegende Veränderungen vor.

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In der Landesliga Schleswig kickt zukünftig nicht nur Verbandsliga-Aufsteiger TSV Kronshagen, sondern auch die SpVg Eidertal Molfsee, die im Vorjahr noch der Holstein-Staffel zugewiesen war. Ergänzt wird das vorhandene Teilnehmerfeld durch die Aufsteiger TuS Collegia Jübek, den MTV Tellingstedt und Oberliga-Absteiger TSV Lägerdorf. In der Landesliga Holstein antreten soll der SVE Comet Kiel, der sich dort unter anderem mit dem SV Tungendorf und dem VfR Neumünster messen soll. Ebenso neu in der Liga sind der Breitenfelder SV, der Büchen-Siebeneichener SV und der SSV Phoenix Kisdorf

In den Verbandsligen wurden der Büdelsdorfer TSV, der TSV Vineta Audorf, der TuS Rotenhof und der FC Fockbek der Nordstaffel zugewiesen. In der Fußball-Verbandsliga Ost neu mit dabei sind Inter Türkspor Kiel II, die TSG Concordia Schönkirchen, der TSV Flintbek, der Wiker SV, die Probsteier SG und die FSG Saxonia.

Die vorläufige Einteilung der Spielklassen zur Saison 2019/20.

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Statements zur vorläufigen Staffeleinteilung:

„Ich habe es geahnt, dass wir für Schönkirchen in die Holsteiner Gruppe nachrücken. Ein Großteil der Mannschaft und ich auch wären lieber in die Schleswiger Staffel gegangen. Die Fahrten wären dort wohl kürzer für uns. Der Aufwand wäre geringer", zeigt sich SVE Comet-Coach Mark Hungerecker eher wenig begeistert.

Martin Schulz, Ligamanager der SpVg Eidertal Molfsee, begrüßt den Wechsel seiner Mannschaft in der Fußball-Landesliga von der südlichen Holstein- in die nördliche Schleswig-Staffel: „Damit lernen wir in unserer zweiten Landesliga-Saison die andere Seite der Medaille kennen. Die Holstein-Staffel war für uns interessant, wir fühlen uns in der Landesliga Schleswig wie früher schon einmal in der Landesliga Nord gut aufgehoben. Auch das Echo in unserer Mannschaft war positiv“, berichtet „Schulle“ von einer Zufriedenheit im Team und ergänzt: „Wir freuen uns auf den Norden.“

„Wir fühlten uns schon vor zwei Jahren ungerecht behandelt, als wir praktisch dem Westen zugeteilt wurden“, freut sich Peter Westphal, Fußballobmann des TSV Flintbek, dass ein früherer Wunsch jetzt doch spät in Erfüllung geht, „mit der Verbandsliga Ost sind wir zu Tausend Prozent zufrieden, auch wenn es gegen starke Gegner geht.“ Ähnlich sieht es auch der neue Flintbeker Trainer Wolfgang Szellas: „Das wird sportlich eine Herausforderung für uns, mit der ich sehr zufrieden bin. Reizvoll ist natürlich der Vergleich mit Gegnern aus unserem unmittelbaren Umkreis“, weiss er, dass die Flintbeker auf viele bekannte Vereine aus der Vergangenheit treffen.

„Wir sind zufrieden mit der Einteilung. Es ist schön, dass wir in der kommenden Saison spannende Derbys gegen den TSV Vineta Audorf, den TuS Rotenhof und den FC Fockek vor uns haben. Das lockt natürlich auch viele Zuschauer an, was ebenfalls wichtig ist“, meinte Rolf Bannas, der Fußball-Obmann des Büdelsdorfer TSV

Norman Bock, Trainer TSV Vineta Schacht-Audorf: „Unser Verein liegt geografisch günstig. Demnach hätten wir wohl in jede Staffel kommen können. Ich persönlich wäre lieber in der Ost-Staffel gestartet, da dort viele prestigeträchtige Mannschaften spielen, wobei dort sportliche wohl schwieriger gewesen wäre. Nichtsdestotrotz sind wir jetzt in der Verbandsliga Nord und nehmen es wie es kommt. Wir sind die südlichste Mannschaft in der Staffel. Das heißt für uns: Viel Autobahn, viel A7.“

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