24. Januar 2021 / 15:44 Uhr

Shorttrackerin Seidel in Top-Form: Drei EM-Medaillen für Dresdnerin in Danzig

Shorttrackerin Seidel in Top-Form: Drei EM-Medaillen für Dresdnerin in Danzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch der EM-Sonntag erwies sich für die Dresder Shorttrackerin Anna Seidel als äußerst erfolgreich.
Auch der EM-Sonntag erwies sich für die Dresder Shorttrackerin Anna Seidel als äußerst erfolgreich. © Adam Warzawa/PAP/dpa
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Das hat es für deutsche Shorttracker noch nicht gegeben. Gleich dreimal sprintet Anna Seidel in Danzig auf das EM-Podest. Und das nach schwieriger Vorbereitung in der Corona-Pandemie.

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Danzig. Anna Seidel hat ihren glänzenden Auftritt bei den Europameisterschaften der Shorttracker in Danzig mit drei Medaillen gekrönt. Die 22 Jahre alte Dresdnerin lief nach der ersten EM-Silbermedaille ihrer Karriere über 1500 Meter am Vortag am Sonntag auch über 1000 Meter als Dritte auf das EM-Podest. Als Zweite des Superfinals der besten Acht über 3000 Meter gelang ihr dann mit ihrer ersten EM-Medaille im Mehrkampf überhaupt ein großartiger Abschluss.

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„Diese Medaillen bedeuten mir sehr viel, gerade in dieser Zeit. Auch in der Corona-Pandemie habe ich voll durchtrainiert. Es war hart, aber das zahlt sich jetzt aus“, sagte Seidel. Schon vor dem entscheidenden Tag hatte sie den erneuten Angriff auf das Podium angekündigt: „Ich bin so gut drauf, freue mich riesig, dass es gleich zum Auftakt der Saison so gut läuft. Deshalb will ich auch über 1000 Meter etwas holen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

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Der dritte Platz im Mehrkampf war bereits die insgesamt sechste EM-Medaille für Deutschlands beste Shorttrackerin. Vor dieser EM hatte sie jeweils Bronze über 1000 Meter (2016 und 2018) sowie über 1500 Meter (2020) gewonnen. Die deutsche Staffel führte Seidel am Sonntag im B-Finale zum Sieg, womit das Team im Gesamtklassement auf Rang fünf landete. Star der EM war Olympiasiegerin Suzanne Schulting. Die Niederländerin setzte sich auf allen drei olympischen Distanzen durch und wurde auch überlegen Mehrkampf-Europameisterin.

Die deutsche Herren-Staffel hatte mit EM-Rang sechs gleichfalls zu überzeugen gewusst. Mehrkampf-Europameister wurde der Russe Semjon Jelistratow, Adrian Lüdtke aus Rostock belegte Rang 14, Christoph Schubert aus Dresden Platz 20.