24. Mai 2019 / 07:27 Uhr

Showdown für einen dezimierten 1. FC Schinkel in Plön

Showdown für einen dezimierten 1. FC Schinkel in Plön

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
In Plön ist voller Einsatz der Schinkeler gefordert wie in dieser Szene von Simon Rothermund (Mitte) gegen die Preetzer Leon Lembke (links) und Keeper Thorge Beuck.
In Plön ist voller Einsatz der Schinkeler gefordert wie in dieser Szene von Simon Rothermund (Mitte) gegen die Preetzer Leon Lembke (links) und Keeper Thorge Beuck. © Karsten Freese
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Am letzten Spieltag (heute, 19 Uhr) der Fußball-Verbandsliga Ost sind zwei Fragen noch ungeklärt, und an den Antworten sind der MTV Dänischenhagen und der 1. FC Schinkel wesentlich beteiligt. Während der MTVD den TSV Malente empfängt und zusammen und mit dem VfR Laboe und dem TSV Stein um den dritten Tabellenkampf kämpft, der im Hinblick auf eine zusätzliche Aufstiegsrunde eine Rolle spielen könnte, fechten die Schinkeler zeitgleich im Fernduell mit der SG Insel Fehmarn den letzten noch unklaren Absteiger aus.

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Tabellarisch betrachtet ist die Ausgangslage für den FSC dabei gar nicht mal so ungünstig, schließlich hat man gegenüber den Insulanern drei Punkte mehr auf der Habenseite, dafür jedoch das deutlich schlechtere Torverhältnis. Folglich würde den Schinkelern ein Punktgewinn beim TSV Plön für den Ligaerhalt reichen, sofern die SG ihr Heimspiel gegen den Preetzer TSV gewinnen sollte. Doch die vermeintlich komfortable Ausgangsposition ist überaus trügerisch und wird durch extreme Personalsorgen beim FCS erschwert. „Auf Preetzer Schützenhilfe können und dürfen wir nicht hoffen. Ich gehe davon aus, dass Fehmarn alles in die Waagschale werfen und gewinnen wird, während es für den PTSV eher eine lockere Saisonabschlussfahrt werden dürfte“, sagt FCS-Coach Mario Schülke.

Folglich sind die Schinkeler gut beraten, den Ligaerhalt aus eigener Kraft einzutüten, doch dies dürfte ein kompliziertes Unterfangen werden. Mit Christan Gutsmann, Ramazan Kaya, Oskar Kusnierczyk und Kevin Gebkart werden wichtige Protagonisten definitiv fehlen. Fraglich ist zudem ist der Einsatz von Torjäger Moses Ogodogdo. Erschwert wird die Situation noch zusätzlich durch die Anstoßzeit. „Ich weiß nicht, was der Verband sich dabei gedacht hat. Mit fehlt jedenfalls jegliches Verständnis für eine solche Terminierung. Für uns steht nun das entscheidende Spiel an, und wir können froh sein, wenn wir dafür überhaupt irgendwie elf Mann auf den Rasen bringen können. Unser Keeper Tim Miethke beispielsweise muss nun direkt nach der Arbeit von Hannover aus losfahren und hoffen, rechtzeitig zum Spiel vor Ort zu sein“, so Schülke.

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Leon Lembke (ganz hinten) kann einen Eckball mit dem Kopf leicht ablenken und zum 2:0 ins Tor drücken. Torwart Tim Miethke steht zu weit vor dem Tor und kann es nicht verhindern. Zur Galerie
Leon Lembke (ganz hinten) kann einen Eckball mit dem Kopf leicht ablenken und zum 2:0 ins Tor drücken. Torwart Tim Miethke steht zu weit vor dem Tor und kann es nicht verhindern. ©
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