20. Januar 2021 / 21:38 Uhr

Sichere Annahme, wach in der Abwehr: Dresdner SC fertigt Schwerin glatt 3:0 ab

Sichere Annahme, wach in der Abwehr: Dresdner SC fertigt Schwerin glatt 3:0 ab

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Lena Stigrot vom Dresdner SC schlägt einen Ball in die Spielhälfte des SSC Palmberg Schwerin.
Lena Stigrot vom Dresdner SC schlägt einen Ball in die Spielhälfte des SSC Palmberg Schwerin. © Matthias Rietschel
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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben ihre Siegesserie auch gegen den SSC Palmberg Schwerin fortgesetzt. 3:0 (25:16, 25:22, 25:13) hieß es am Mittwochabend, in der sich die Kontrahentinnen nur im zweiten Satz ein Spiel auf Augenhöhe lieferten.

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Dresden. Dresden. Mit einer Glanzvorstellung haben die DSC-Volleyballerinnen ihre Siegesserie in der Bundesliga fortgesetzt. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich mit der bislang besten Saisonleistung im Ost-Klassiker gegen den SSC Palmberg Schwerin souverän mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:13) durch.

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Damit setzten die Elbestädterinnen mit dem siebenten Sieg in folge ihre beeindruckende Serie fort und landeten zudem erstmals seit Dezember 2017 wieder einen Erfolg gegen den deutschen Rekordmeister. Waibl freute sich zu Recht: „Wir haben in allen Elementen überragend und an der oberen Grenze unseres derzeitigen Limits gespielt. Die Spielerinnen können jetzt sehen, dass sich ihre harte Arbeit in den letzten Wochen und Monaten gelohnt hat. Sicher hat Schwerin eine schwierige Zeit hinter sich und sie waren ein bisschen angeschlagen, dennoch haben wir gezeigt, dass wir durchgehend auf hohem Niveau spielen können.“

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Schon im ersten Satz zeigte sich sein Team dem Gegner in nahezu allen Belangen überlegen. Mit druckvollen Aufgaben ließ man den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. „Wir waren sehr präsent und sind in einen richtigen Lauf gekommen“, schätzte der DSC-Coach später ein. Als die Gäste im zweiten Durchgang deutlich stärker dagegenhielten und sich stabilisierten, ließen sich die Dresdnerinnen nicht beeindrucken. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass was schiefgehen könnte. Wir haben diesmal clever und nicht wilde Sau gespielt und sind auch in schwierigen Situationen ruhig geblieben. Wir können uns aufeinander verlassen“, meinte später Nationalspielerin Jennifer Janiska, die zur MVP gewählt wurde und mit zwölf Punkten neben Camilla Weitzel (14), Maja Storck (13) und Lena Stigrot (11) zu den besten Scorerinnen gehörte.

Im dritten Abschnitt war der Widerstand von Schwerin recht schnell gebrochen. Die DSC-Damen ließen sich nicht mehr aufhalten und Jenna Gray verwandelte nach 80 Minuten den ersten Matchball zum verdienten Sieg. „Es war das, was wir gebraucht haben“, sagte eine strahlende Jennifer Janiska. Und Camilla Weitzel befand: „Es hat alles funktioniert. Ich bin stolz auf unser Team. Wir haben viel Druck gemacht, auch in der Feldabwehr sind wir sehr diszipliniert geblieben. Es ist eine Bestätigung für uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“