12. August 2019 / 16:41 Uhr

So lief die erste Kreispokal-Runde für die Teams aus dem Westhavelland (mit Galerie)

So lief die erste Kreispokal-Runde für die Teams aus dem Westhavelland (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Bamme - Michendorf
Bamme-Torwart Ken Weinreich machte eine gute Partie, war in dieser Szene gegen den Schuss von Maximilian Mokros chancenlos. © Christoph Laak
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Fußball-Kreispokal: Bis auf Großwudicke kommen alle Kreisligisten der Region weiter. Auch Chemie Premnitz II schafft den Sprung in die nächste Runde.

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Am Wochenende stand im Fußball-Kreispokal die erste Runde auf dem Programm. Dabei konnte sich immerhin die Hälfte der westhavelländischen Mannschaften durchsetzen.

SV Viktoria Potsdam – SV Großwudicke 5:1 (3:1).

Der SVG erwischte eine gute Anfangsphase, in der Christopher Hilmer auch die frühe Führung besorgte. Doch die Gastgeber glichen nur eine Minute später aus. „Obwohl wir weitere Möglichkeiten hatten, konnten wir nicht nachlegen“, so Wudicke-Akteur Christopher Witzak. Die Potsdamer zeigten sich ebenfalls gefährlich und konnten das Spiel letztlich auch verdient gewinnen.

Einheit Bamme – SG Michendorf 0:12 (0:6).

Es war ein ungleiches Duell, welches die Zuschauer zu sehen bekamen. Zu überlegen und konzentriert zeigten sich die Gäste, die nach 20 Minuten schon mit 5:0 führten. Ken Weinreich im Bammer Tor verhindert sogar eine noch höhere Niederlage.

In Bildern: Einheit Bamme unterliegt im Kreispokal der SG Michendorf.

Die Gastgeber (in Grün) waren von Beginn an chancenlos. Trotz des Klassenuntrschiedes verlief die Partie aber vollkommen fair. Zur Galerie
Die Gastgeber (in Grün) waren von Beginn an chancenlos. Trotz des Klassenuntrschiedes verlief die Partie aber vollkommen fair. © Christoph Laak
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TSV Chemie Premnitz II – RSV Eintracht III 3:2 (3:2).

Am Ende musste der TSV noch einmal gewaltig zittern, hatten die Gäste mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß. Diese waren früh in Führung gegangen. Doch Tore von Clemens Meyer und Sebastian Kaiser (2) drehten die Partie. Kurz vor der Pause sorgten die Teltower für den Anschluss.

SV Empor Spaatz – AV Alemania Fohrde 0:3 (0:2).

Die Hausherren mussten zwar einen frühen Gegentreffer hinnehmen, hielten danach aber gut mit dem Kreisoberligisten mit. Erst mit dem Halbzeitpfiff setzte es das 0:2, womit die Partie praktisch gelaufen war. Fohrde hatte danach wenig Mühe und baute die Führung sogar noch aus.

SV Eintracht Vieritz – SV Dallgow 47 0:9 (0:5).

Immerhin 25 Minuten konnten die Gastgeber die favorisierten Gäste erfolgreich vom Tor weghalten. Doch dann brach es über die Vieritzer herein. Bis zur Pause musste die Eintracht fünf Gegentreffer hinnehmen, womit die Partie natürlich entschieden war. Die Gäste ließen auch nach der Pause ihre spielerische Überlegenheit aufblitzen und erhöhten auf 9:0.

Mögeliner SC 1913 II – Seeburger SV ausgefallen.

Die Mögeliner Reserve bekam für dieses Pokalspiel nicht genügend Spieler zusammen. Daher wurde das Spiel abgesagt und die Gäste sind automatisch eine Runde weiter.

SV Großwudicke II – BSC Rathenow 0:9 (0:7).

Auch wenn für BSC-Trainer Daniel Neun der Pokal nicht den ganz großen Stellenwert hat, nahm seine Mannschaft den Gegner ernst. Bereits nach 18 Minuten hatten Jamie Ritter (3) und Dustin Sommer (2) mit ihren Toren die Partie entschieden. Die Gastgeber gaben sich jedoch nicht auf und hielten das Ergebnis aufgrund einer engagierten zweiten Hälfte im Rahmen.

SV Wollin 52 – SV Hohennauen 0:9 (0:4).

Mit einem lupenreinen Hattrick eröffnete Toni Voigt in der ersten Viertelstunde den Torreigen für den SVH. Bis zur Pause kam zwar nur noch ein Treffer dazu, dafür ließ es Hohennauen nach der Pause noch fünfmal klingeln. „Der Klassenunterschied war von Beginn an zu sehen. Von daher geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung“, erzählt Hohennauen-Trainer Nico Hiller.

FSV Groß Kreutz II – SV Rhinow/Großderschau 2:13 (1:8).

Die Tormaschine der Rhinower scheint schon wieder gut geölt zu sein. Alleine Julien Wollermann trug zum Sieg seiner Mannschaft acht Treffer bei. Dieser war im Übrigen auch nach dem 1:2-Anschlusstreffer der Gastgeber nie gefährdet, zu überlegen präsentierte sich das Schöpp-Team.

Blau-Weiß Rädel – FC Rot-Weiß Nennhausen 2:4 (2:3).

Nennhausen ging früh durch zwei Tore von Oliver Wiedmann und Florian Fode mit 2:0 in Führung, verpasste es danach aber für die Entscheidung zu sorgen. Die Gastgeber kämpften vorbildlich, Denny Köhler sorgte aber spät für die endgültige Entscheidung. „Die erste Hälfte war nicht so gut von uns, die zweite dafür schon“, so Rot-Weiß Co-Trainer René Serger.

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SV Rhinow/Großderschau II – FSV Wachow/Tremmen 1:6 (1:3).

Die Hausherren gingen durch Christoph Philipp zwar in Führung, doch die Gäste drehten schnell die Partie und ließen in der Folge nichts anbrennen.

SpG Ziesar/Glienecke II – FSV Optik Rathenow II 1:3 (1:1).

Optik geriet schnell in Rückstand, Toni Völzmann glich bis zur Pause aber aus. Nach dem Seitenwechsel schossen Jusuf Ahmed und Ilja Svcuks die Rathenower Tore. „Die erste Halbzeit war mir zu träge“, erklärt Optik-Trainer Timm Wardecki.

Blau-Weiß Groß Behnitz – Mögeliner SC 1:3 n.V (0:1/1:1).

Nick Freyer brachte den MSC früh in Führung und eigentlich hatten die Mögeliner danach alles im Griff. Doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Als Tilp (67.) einen Platzverweis kassierte waren die Gäste in Unterzahl und Groß Behnitz kam zum Ausgleich. In der Verlängerung hielt MSC-Keeper Joseph Asaba einen Elfmeter und Freyer sowie Daniel Lilke machten den Arbeitssieg perfekt.

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