22. Januar 2021 / 08:50 Uhr

Sieben Siege in Folge: DSC-Volleyballerinnen wollen noch Einen draufsetzen

Sieben Siege in Folge: DSC-Volleyballerinnen wollen noch Einen draufsetzen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresdnerin Camilla Weitzel setzt sich gegen Schwerins Lauren Barfield durch. Sie war am Mittwoch beste DSC-Scorerin.
Die Dresdnerin Camilla Weitzel setzt sich gegen Schwerins Lauren Barfield durch. Sie war am Mittwoch beste DSC-Scorerin. © Matthias Rietschel
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Die Bundesliga-Volleyballerinnen vom Dresdner SC können nach dem Sieg über Schwerin nur kurz verschnaufen, denn am Sonnabend kommt das Team aus Straubing an die Elbe. Die Siegesserie der Dresdnerinnen soll auch gegen die Niederbayern halten.

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Dresden. Für die DSC-Volleyballerinnen geht es nach dem überraschenden 3:0-Sieg gegen Schwerin nahtlos weiter. Bereits an diesem Sonnabend empfangen die Elbestädterinnen mit NawaRo Straubing (17.30 Uhr) den nächsten Gegner zum Bundesliga-Heimspiel.

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„Natürlich dürfen die Mädels den Erfolg auch ein wenig genießen, schließlich haben sie die ganzen Wochen auch hart dafür gearbeitet“, gönnt Trainer Alexander Waibl seinen Schützlingen von Herzen den kurzen Moment, sich zu freuen. Sorgen, dass seine Mannschaft nach sieben Siegen in Folge abheben könnte, plagen den erfahrenen Coach aber keinesfalls.

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Diese Einschätzung unterstreicht Nationalspielerin Camilla Weitzel, die gegen Schwerin eine überragende Vorstellung bot und mit 14 Punkten sogar zur besten Scorerin avancierte: „Wir sind ein Team von Persönlichkeiten, die dazu nicht neigen, sondern wir sind sehr bodenständig.“ Vielmehr habe die junge Truppe diese Bestätigung gebraucht. „Das hat schon mit dem Sieg gegen Potsdam angefangen. Jetzt haben wir erneut gesehen, dass wir die Fähigkeiten haben, gegen die Top-Teams zu bestehen und sie zu schlagen“, fügt die 20-jährige Mittelblockerin an.

Straubing nicht unterschätzen

Schlagen wollen die Dresdnerinnen nun auch den nächsten Gegner aus Straubing. Von der Papierform her sicher eine klare Angelegenheit. „Doch Straubing ist eine Mannschaft, die in dieser Saison schon bewiesen hat, dass sie den einen oder anderen Konkurrenten ärgern kann“, weiß Waibl. Zum Beispiel bezwangen die Niederbayern schon den SC Potsdam und sie verkauften sich bei der knappen 2:3-Niederlage gegen Schwerin in der Hinrunde ebenfalls sehr gut.


Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Benedikt Frank allerdings sowohl gegen den SSC als auch gegen Vilsbiburg glatt mit 0:3 geschlagen geben. „Sie haben auf jeden Fall viele gute Spielerinnen und sind sehr kampfstark“, schätzt Waibl ein. Dabei stehen übrigens mit den beiden Zuspielerinnen Magdalena Gryka und Elisabeth Kettenbach zwei bekannte Athletinnen in den Reihen von Straubing. Gryka gehörte zwischen 2010 und 2013 zum DSC-Aufgebot, bevor sie nach Polen wechselte. Kettenbach war kurze Zeit im Kader des Ausbildungsteams VC Olympia Dresden.

Bereits einen Tag nach dem Sieg gegen Schwerin baten die Trainer die DSC-Damen wieder zum Training. „Wir müssen schnell wieder den Fokus auf die nächste Aufgabe richten und uns gezielt vorbereiten“, so Alexander Waibl, der weiterhin auf die verletzte Monique Strubbe (Daumen) und die erkrankte Morgan Hentz (Mandelentzündung) verzichten muss. Ob er gegen Straubing der einen oder anderen Spielerin aus der zweiten Reihe Einsatzchancen gewährt, wird man sehen.