03. November 2019 / 20:01 Uhr

Siebter Saisonsieg, aber Wählisch fällt länger aus

Siebter Saisonsieg, aber Wählisch fällt länger aus

Matthias Preß
Peiner Allgemeine Zeitung
Denise Lächelt wird hier unfair gebremst. Sie steuerte drei Tore zum Sieg der Jahnerinnen bei.
Denise Lächelt wird hier unfair gebremst. Sie steuerte drei Tore zum Sieg der Jahnerinnen bei. © MASSEL
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Teuer erkauft haben sich die Oberliga Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine den siebten Sieg im siebten Saisonspiel gegen HSG Göttingen. Rückraumspielerin Christina Wählisch zog sich eine Wadenverletzung zu und fällt länger aus. Da schon Annika Bergmann verletzt fehlt, wird’s im Rückraum dünn.

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MTV Vater Jahn Peine – HSG Göttingen 33:28 (19:11). In der 3. Spielminute warf Christina Wählisch das 1:1 – und musste vom Feld. Ein Stich in der Wade machte das Weiterspielen unmöglich. „Welche Verletzung es genau ist, muss sich noch herausstellen. Es könnte ein Muskelriss sein“, sagte Jahn-Trainer Marco Wittneben.

Seine Mannschaft ließ sich von dem frühen Handicap allerdings nicht verunsichern. Nach anfänglichem Abtasten gingen die Jahnerinnen in der 4. Minute erstmals in Führung und setzten sich dann immer mehr ab. Über 12:5 (18.) und 18:9 (27.) warfen die Gastgeberinnen zur Halbzeit eine Acht-Tore-Führung heraus.

„Wir haben in der ersten Halbzeit in der Abwehr stabil gestanden. Das war ein Schritt in die richtige Richtung“, lobte Wittneben. Einfach war das für seine Mannschaft allerdings nicht, da die Göttingerinnen im Angriff „sehr körperbetont“ spielten und häufig Eins-gegen-Eins-Situationen suchten. „Das ist eigentlich nicht der Handball, der uns liegt“, gestand der Jahn-Trainer. Aber die Jahnerinnen nahmen den Kampf an und ihnen gelang es, in Zweikampfsituationen durch Doppeln die körperliche Unterlegenheit wett zu machen. Die Gäste holten so im ersten Durchgang sechs Siebenmeter heraus.

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„In der zweiten Halbzeit hatten wir eine leichte Schwächephase mit fahrlässigen Ballverlusten“, sagte Wittneben. Die Gäste konnten den Rückstand verkürzen, ohne dass es allerdings eng wurde. Der geringste Abstand waren drei Tore beim 25:22 (50.), danach zogen die Jahnerinnen wieder davon.

Dass sie ohne ihre Rückraumakteurinnen Christina Wählisch und Annika Bergmann überlegen spielen und gewinnen können, bewiesen die Jahnerinnen in dieser Partie. „Es war ein ganz wichtiger Sieg gegen einen unbequemen Gegner“, stellte Wittneben fest.

MTV VJ Peine: Kilsbach, Lange – Lächelt (3), Kruck (6), Henrike Bergmann (1), Laura Bührig, Bleyer (6),, Meyer (4), Wählisch (1), Hüsing (2/1), Klauenberg (2), Marchefka, Eggeling (4), Lena Bührig (4).

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