15. November 2021 / 21:55 Uhr

Siebter Sieg in Serie: SG Rodenberg zieht in die Aufstiegsrunde zur Oberliga ein

Siebter Sieg in Serie: SG Rodenberg zieht in die Aufstiegsrunde zur Oberliga ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Leonie Knake (rechts) und die SG Rodenberg haben gegen den kampfstarken SC Schamerloh einen schweren Stand. © bor
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Die Landesliga-Fußballerinnen der SG Rodenberg haben sich mit einem 3:1-Heimsieg über die SG Schamerloh die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga vorzeitig gesichert. Der SC Deckbergen-Schaumburg bleibt nach der fünften Niederlage im siebten Spiel Tabellenvorletzter der Staffel 1. SC-Coach Dirk Bredemeier macht eine Ursache aus.

SG Rodenberg – SG Schamerloh 3:1.

Die Gäste aus Schamerloh machten es den Rodenbergerinnen mit ihrer gut organisierten Defensive sehr schwer. Entscheidend für den Erfolg war, dass die SGR noch einmal kräftig aufdrehen konnte, nachdem sie in der zweiten Halbzeit zunächst den Ausgleich kassiert hatte. „Es war schwerer als erwartet“, räumte Jörg Wehrhahn vom Trainerduo Wehrhahn/Dirk Trapphagen ein. Der tief stehende Gast habe gut verteidigt. Seinen Spielerinnen seien auch wegen des unebenen Platzes viele Bälle versprungen, das Kombinationsspiel sei nicht so auf Touren gekommen wie gewohnt.

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Schamerloh gelingt der verdiente Ausgleich

Durchaus bezeichnend für die zähe, chancenarme Begegnung, dass die SGR das 1:0 in der 65. Minute in gewisser Weise erzwang. Maike Wittekindt dribbelte in den Strafraum, ihre Hereingabe landete am Arm einer Abwehrspielerin. Den folgenden Freistoß verwandelte Melina Langer zum 1:0. In der 80. Minute entwischte Schamerlohs Juliana Meier der Rodenberger Defensive und glich zum 1:1 aus. „Verdient zu diesem Zeitpunkt“, wie Wehrhahn festhielt. Die SGR hatte aber eine Antwort parat und erhöhte das Tempo. Wiederum Langer traf in der 84. Minute in den Winkel, Marie Otto machte mit dem 3:1 kurz vor Abpfiff endgültig den Deckel drauf. Mit sieben Siegen in sieben Partien hat die SG die Aufstiegsrunde damit schon gebucht.

SGR: Krallmann, Maike Wittekindt, Golombek, Seynabou Trapphagen, Liu Trapphagen, Otto, Langer, Hese (56. Meier, 88. Annika Wittekindt), Hilmer, Korte, Knake.

SC Deckbergen-Schaumburg – SV Germania Helstorf 0:4.

Nach der ersten Unachtsamkeit der SC-Abwehr lagen die Gäste bereits in Führung (5.). Elina Oertel war Nutznießerin und markierte das 1:0 für den SV, der sich fortan Feldvorteile erspielte. Die erste Gelegenheit für den SC verpuffte: Louisa Sahlfeld passte zu Lea Voigt, der aber in aussichtsreicher Position unglücklich der Ball versprang (16.).

In der 36. Minute folgte das zweite SC-Geschenk. Oertel ging erneut auf und davon und erzielte das 2:0 für den Tabellenzweiten. Kurz vor der Halbzeit war die Partie bereits entschieden, als die Gäste einen aus Deckberger Sicht unberechtigten Freistoß zugesprochen bekamen. Saskia Stoffregen zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze zum 3:0 in den Winkel. Im Gegenzug hatte der SC Pech, als Nele Eldracher nach schöner Kombination mit Julia Linke nur den Pfosten traf.

Direkt nach dem Wiederanpfiff vereitelte die Deckberger Keeperin Celina Dombrowe einen weiteren Gegentreffer. Danach wurde der SC besser und gestaltete die Partie ausgeglichener. Anna Bredemeiers Freistoß wurde noch abgefälscht und dann Beute der Torhüterin (50.). Julia Linke vergab weitere Möglichkeiten und bekam zudem einen Strafstoß nicht, den die Gastgeberinnen forderten.


Sie wurde elfmeterreif von den Beinen geholt

„Sie wurde elfmeterreif von den Beinen geholt, der Pfiff blieb aber aus“, monierte Coach Dirk Bredemeier, der mitansehen musste, wie sein Team weitere Chancen vergab. Stattdessen legten die Gäste nach einem Abwehrfehler durch Janka Schaal das 4:0 nach (72.).

„Unsere individuellen Fehler brechen uns derzeit regelmäßig das Genick. Der Helstorfer Sieg geht natürlich in Ordnung, ist aber um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen“, analysierte Bredemeier die Partie.

SC Deckbergen-S.: Dombrowe, Hildebrand, Reinhardt, Bredemeier, Linke, Stolper (60. Körtge), Voigt (46. Libowski), A.-M. Sahlfeld, König (60. Kuhlmann), Eldracher (76. Fischbeck), L. Sahlfeld. bor, r