31. Juli 2019 / 15:52 Uhr

Siedenbollentin strebt nach Höherem

Siedenbollentin strebt nach Höherem

Rene Warning
Ostsee-Zeitung
Hagen Reeck, hier noch in Diensten des Greifswalder FC, will mit dem SV Siedenbollentin hoch in die Verbandsliga.
Hagen Reeck, hier noch in Diensten des Greifswalder FC, will mit dem SV Siedenbollentin hoch in die Verbandsliga. © Johannes Weber
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Landesliga-Team will oben mitspielen und möglichst aufsteigen. Gleich zum Start reist die Reeck-Truppe zum Verbandsliga-Absteiger FSV Malchin.

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"Da kommt was auf uns zu", heißt es auf der Facebook-Seite des FSV Malchin. Und die frohe Erwartung dürfte berechtigt sein. Denn mit dem SV Siedenbollentin kommt einer der größten Favoriten auf den Verbandsliga-Aufstieg in der am Sonnabend beginnenden Landesliga-Saison in der Oststaffel. In der vergangenen Spielzeit mussten sie sich hinter dem Penzliner SV noch geschlagen geben. Doch die aufstrebende Mannschaft um Trainer Hagen Reeck will mehr.

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"Wir wollen auf jeden Fall wieder oben mitspielen und hoffen natürlich, dass es am Ende zum Aufstieg reicht. Aber insbesondere die Verbandsliga-Absteiger vom TSV Stralsund und auch der FSV Malchin dürften sehr starke Konkurrenten um den Spitzenplatz sein. Es muss schon alles passen, dass es mit dem ersten Platz klappt", mutmaßt Reeck.

Von dem Konkurrenten am Wochenende hält der Ahlbecker viel. "Sie haben eine sehr gute Truppe, die Fußball spielen kann. Zudem werden sie auf ihrem Gelände als Heimmannschaft einen kleinen mentalen Vorteil haben. Ich denke, es wird ein Spiel auf Augenhöhe", sagt Reeck.

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Vorbereitet ist sein Team in jedem Fall. Am Wochenende gab es zum Abschluss der Vorbereitung einen 8:1-Erfolg gegen den Pasewalker SV. Felix Bollow traf dabei sieben Mal. "Das Spiel sollte man nicht überbewerten. Auch weil Pasewalk nur elf Spieler dabei hatte. Für mich war wichtig zu sehen, dass mein Team athletisch gut drauf ist", meint Reeck.

Beim SV Siedenbollentin fühlt sich der erfahrene Fußball-Lehrer richtig wohl. "Es ist erstaunlich, was die Leute hier auf die Beine stellen. Alles hat Hand und Fuß. Und das gilt nicht nur für den Fußball. Generell passiert im Umfeld eine ganze Menge. Die Gemeinschaft ist sehr groß", freut sich Reeck.

Offenbar beste Voraussetzungen, um spielstarke Akteure in die Nähe von Neubrandenburg zu locken. So wechselten beispielsweise Bastian Schuldt (SG Karlsburg/Züssow), Philipp Meinzer (SV Görmin) und Patrick Jeschke (Grimmener SV) nach Siedenbollentin. Im vergangenen Jahr kamen mit Nico Hinrichs (Güstrower SC) oder den Keeper Marcel Nierstenhöfer (Pommern Stralsund) erfahrene Kicker zum SVS.

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"Wir haben eine junge und hungrige Mannschaft zusammen. Es macht richtig Spaß mit ihnen zu arbeiten. Ich bin gerne ein Teil davon und möchte weiter dazu beitragen, dass sich ein Baustein zum anderen fügt", verdeutlicht Hagen Reeck. "Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, auch in einer stark ländlichen Region für attraktiven Sport zu sorgen und wollen das weiter ausbauen. Wir freuen uns auf die neue Saison und wollen richtig Gas geben", gibt Reeck die Marschroute vor.