08. Oktober 2019 / 15:15 Uhr

"Sieg aus der Hand gegeben": Hannover United hat Pech im 2,7-Sekunden-Krimi

"Sieg aus der Hand gegeben": Hannover United hat Pech im 2,7-Sekunden-Krimi

Philipp Schaper
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Enges Ding: United-Kapitän Jan Haller (links) lieferte sich schon in der Vorsaison harte Duelle mit den Hamburgern.
Enges Ding: United-Kapitän Jan Haller (links) lieferte sich schon in der Vorsaison harte Duelle mit den Hamburgern. © Maike Lobback
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Die Rollstuhlbasketballer von Hannover United mussten bei den BG Baskets Hamburg eine bittere, sowie vermeidbare Niederlage hinnehmen. Das Team von Spielertrainer Martin Kluck verlor nach Verlängerung mit 76:78. 

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Dieses Finale ist nichts für schwache Nerven gewesen: Dritter Spieltag in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga, 2,7 Sekunden stehen in der Verlängerung der Partie von Hannover United bei den BG Baskets Hamburg noch auf der Uhr. United-Angreiferin Mariska Beijer setzte beim Stand von 76:78 einen Wurf an den Ring – Einwurf Hannover, die letzte Chance. Timeout United.

Hannover verpasst die Siegchance

Spielertrainer Martin Kluck hat 60 Sekunden Zeit, um einen 2,7-Sekunden-Plan zu besprechen. Wenig später bringt Kapitän Jan Sadler den Ball wieder ins Spiel, Beijer und Center Christoph Lübrecht fahren von der Mittellinie mit Tempo in die Angriffszone. Der Ball kommt perfekt, Lübrecht blockt, Beijer schießt – der Ring zittert erneut. Daneben. Hamburg jubelt, und Hannover trauert den vergebenen Chancen nach.

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"Waren nicht in der Lage, daraus Profit zu schlagen"

„Wir haben zweimal den Sieg aus der Hand gegeben“, sagte Kluck. In der Verlängerung war sein Team mit einer 6:0-Serie davongezogen. Und viereinhalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels führte United noch mit zwölf Punkten. „Hamburg musste lange Zeit mit dünner Rotation spielen. Wir waren nicht in der Lage, daraus Profit zu schlagen und haben den Sieg einfach nicht verdient“, sagte Kluck. Eigentlich habe sein Team den Anspruch, vor den Hamburgern zu stehen. „Jetzt müssen wir lernen, mit diesem Druck umzugehen.“

Hannover United: Bestwick (38), Beijer (18), Sadler (10), Lübrecht (6), Haller, Jantz (je 2), Erskine, Hell

Von Schwämmen, Puzzlefreaks und Roomies - Kapitän Jan Sadler erklärt, wie Hannover United tickt:

#10 Jan Haller: „Jan ist immer für einen Spruch zu haben, mit ihm sind alle Auswärtsfahrten kurzweilig. Und auf dem Feld ist er ein sehr zuverlässiger, mannschaftsdienlicher Spieler. Was man ihm nicht überlassen sollte, ist das Amt des DJs. Ansonsten ist er ein riesiger Fan von Hannover 96. Wenn er könnte, würde er jede freie Minute im Stadion verbringen.“ Zur Galerie
#10 Jan Haller: „Jan ist immer für einen Spruch zu haben, mit ihm sind alle Auswärtsfahrten kurzweilig. Und auf dem Feld ist er ein sehr zuverlässiger, mannschaftsdienlicher Spieler. Was man ihm nicht überlassen sollte, ist das Amt des DJs. Ansonsten ist er ein riesiger Fan von Hannover 96. Wenn er könnte, würde er jede freie Minute im Stadion verbringen.“ ©
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