13. Februar 2020 / 08:34 Uhr

Sieg bei St. Pauli: So kam es zum Spiel des TSV Heiligendorf am Millerntor

Sieg bei St. Pauli: So kam es zum Spiel des TSV Heiligendorf am Millerntor

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Gruppenbild hinterm Millerntor-Stadion: Heiligendorfs Altsenioren waren bei St. Pauli zu Besuch. © Privat
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Ein Sieg am Millerntor - damit können nicht viele Wolfsburger Fußball-Teams aufwarten. Die Altsenioren des TSV Heiligendorf gehören nun dazu. Im Freundschaftsspiel gegen die Ü40-Mannschaft des FC St. Pauli feierte das Team einen 4:0-Erfolg - und ein Rückspiel ist bereits angedacht. Doch wie kam es überhaupt zu diesem Spiel?

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Idee entsteht 2019

Im vergangenen Jahr war die Idee entstanden: Heiligendorfs Jörg Wisniewski ist Pauli-Mitglied, war deshalb bei einer Ü50-Veranstaltung für fördernde Mitglieder. Dort traf er auf Aufsichtsratsmitglied Roger Hasenbein. Man kam ins Gespräch, auch die jeweiligen Oldie-Teams wurden zum Thema - Hasenbein kickt selbst in der Ü40-Mannschaft der Hamburger. "Also habe ich gefragt, ob wir nicht mal ein Freundschaftsspiel machen wollen", erinnert sich Wisniewski.

Kick hinterm Millerntor-Stadion

Ein Plan, der nun seine Umsetzung erfuhr: Die Heiligendorfer reisten nach Hamburg, gekickt wurde direkt hinter dem altehrwürdigen Millerntor-Stadion auf einem Kunstrasenplatz. "Das war eine tolle Atmosphäre", freut sich Wisniewski, der wegen Rückenproblemen nicht selbst spielen konnte, rückblickend. Weil es bei St. Pauli personell etwas eng wurde, half Heiligendorfs Ralf Getz kurzerhand aus, streifte sich das FC-Trikot über. Am Ende stand ein 4:0 (2:0) für die Gäste. Für den TSV trafen Marco Paetz, Dennis Kuhlbars (2) und Jens Korilla. "St. Pauli war aber eher eine Ü50-Mannschaft, und mit dem Traditionsteam hatte die Truppe nichts zu tun", so Wisniewski, der schmunzelnd anfügt: "Gegen die hätten wir bestimmt zehn Stück bekommen."

Rückspiel geplant

Nach der Partie luden die Hausherren in die Klubräume ein, "da konnten wir noch ein Bier trinken", so Wisniewski. Der Gegenbesuch ist "locker geplant. Wir haben übernächstes Jahr unser 75-jähriges Vereinsbestehen, dazu wollen wir mehrere Mannschaften einladen", erklärt Wisniewski. Bis dahin kehrt aber erst einmal der TSV wieder zurück nach Hamburg - dann ins Stadion. Wisniewski: "St. Paulis Schiri-Obmann hat uns angeboten, gemeinsam ein Spiel der ersten Mannschaft anzuschauen."

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