07. Juni 2021 / 12:17 Uhr

Sieg beim Meister: Tennis-Damen von Dresden-Blasewitz gelingt Überraschung

Sieg beim Meister: Tennis-Damen von Dresden-Blasewitz gelingt Überraschung

Rolf Becker
Die Blau-Weiß-Damen können jubeln.
Die Blau-Weiß-Damen können jubeln. © Steffen Manig
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Die Bundesliga-Damen vom TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz haben beim Favoriten TC Bad Vilbelklar mit 7:2 gewonnen. Die Tabellenführung ist dem Team zunächst für fast einen ganzen Monat sicher.

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Bad Vilbel/Dresden. Die Damen von Blau-Weiß Blasewitz haben am Sonntag in der 1. Tennis-Bundesliga für einen Paukenschlag gesorgt. Denn sie gewannen beim Meister TC Bad Vilbel mit 7:2 und übernahmen dadurch die alleinige Tabellenführung. Die ist ihnen nun zunächst für fast einen ganzen Monat sicher, denn das nächste Punktspiel findet erst am 3. Juli statt. „Die gesamte Mannschaft hat wie schon zum Auftakt eine hervorragende Leistung gebracht. Doch ganz besonders möchte ich die Ungarin Reka-Luca Jani und die Tschechin Miriam Kolodziejeva, die nach langer Verletzungpause ganz sicher punktete, hervorheben“, lobte der Blasewitzer Teamchef Sven Grosse seine Truppe.

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Vor 200 zugelassenen Zuschauern zogen die Blasewitzerinnen zunächst bis auf 4:0 davon. Dabei deklassierte die Ungarin Anna Bondar ihre russische Gegnerin Natalja Dzalamidze mit 6:0, 6:0, die Slowakin Kristina Kucova bezwang die Italienerin Bianca Turati 6:0, 6:1. Miriam Kolodziejeva setzte sich gegen Vivian Wolff mit 6:2, 6:2 durch. Doch erst Reka-Luca Jani brachte mit ihrem hart erkämpften 7:6(7:4), 5:7, 10:6-Sieg gegen gegen die Italienerin Jessica Pieri die Blasewitzerinnen endgültig auf die Siegerstraße.

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In den Doppeln holten Anna Bondar und Miriam Kolodziejeva holten den entscheidenden fünften Punkt. Dann gewannen auch noch die Duos Varvara Flink/Kristina Kucova und Tereza Smitkova/Reka-Luca Jani. „Natürlich freuen wir uns riesig, dass wir nun sogar Tabellenführer sind. Doch in erster Linie haben wir zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt, dem wir damit schon einen ganz großen Schritt näher gekommen sind“, jubelte Sven Grosse.